Cartagena Heimfahrt

Taxifahrt

Schon beim Frühstück ist Weltuntergangsstimmung und bald schwimmt auch die ganze Stadt. Wir bestellen uns ein Taxi, dass uns zur Busstation bringen soll. Nur die 2 Meter ins Taxi und wir sind komplett nass. Das Taxi fährt uns nicht zum Bus, sondern es schwimmt dorthin. Chaos in der ganzen Stadt.

 

zum Glück gibt es die Regenzeit, das sichert Arbeitsplätze

Jetzt muss man noch wissen, man überholt rechts und links, man schneidet rein, fährt mit Haaresbreite zum nächsten Auto auf. Trotzdem sieht man wenig kaputte Autos. Man hupt, „ich komme, Fußgänger weg“, „Taxi frei, brauchst du eines?“, „ich überhole“, für alles und nichts wird gehupt.  Jeder will der Erste sein, keiner will sich hinten anstellen. Dementsprechend rast unser Herz, er liefert uns rasch beim Busbahnhof ab. Bei einem Preis von knapp 3€, darf man nicht meckern. Dafür steigst du in Österreich noch nicht mal in ein Taxi ein.

 

Unser Bus ist noch nicht da, wir sehen dem Angestellten zu, wie er das Wasser vor der Türe mit einem Besen Richtung Straße schiebt. Kanalisation was ist das? Aber es schüttet so arg, dass das ein Dauerjob ist.

Regen, nichts als Regen

Wir werden in einem anderen Bus umgeleitet und kommen mit der üblichen Verspätung von einer 1/2 Stunde weg. Für hiesige Verhältnisse geht es langsam aus der Stadt und dann recht flott über die Landstraße, der Kurs ist ein zickzack, immer die Wasserlöcher ausweichen, das eine oder andere mal schwimmen wir auf.

 

Pause und es regnet schon wieder oder noch immer

Apropos schwimmen, im Bus schwimmen wir auch, am Fenster tropft es nur so, mein Shirt ist schon total nass, also wechsle ich den Platz.Besser, 3 Sitze für mich allein. 🙂

 

 

 

Knabbereien

Am Stadtrand von Santa Marta werden wir in ein Taxi verfrachtet. Sie können heute nicht rein fahren, soll die halbe Stadt gesperrt sein. Das Taxi bringt uns bis zur Marina. Ein schöner Ausflug ist zu Ende. Jetzt freuen wir uns wieder auf Santa Marta.