Von Hobbiton geht es weiter nach Auckland. Was in meiner Planung untergegangen ist, dass wir wieder zurück nach Hamilton fahren müssen, um dann weiter nach Auckland zu kommen.
In Auckland haben wir ein wunderschönes Appartement. Es liegt direkt am Hafen und wir lassen unsere Landreise langsam ausklingen. Wir gehen gut essen, sitzen auf dem Balkon und genießen ein Glas Prosecco.
Schon um 07:00 geht unser Flieger nach Australien, somit geben wir am späten Nachmittag unser Auto zurück und nehmen ein Zimmer direkt am Flughafen. Bereits um 05:00 checken wir unsere Taschen ein. Das selbstständige einchecken geht diesmal schon sehr einfach – schon mal erprobt. 😉
Was uns nicht klar war, dass eine endlose Schlange an Menschen vor uns ist. Wir brauchen über 1,5 Stunden bis wir die Security, die Passkontrolle erledigt haben und beim Gate sind. Ok wir mussten zu dem am weitesten entfernten Gate laufen. 😉
In Cairns angekommen müssen wir durch die Biosecurity, da wir nicht alle Lebensmittel in Neuseeland gelassen haben. Es verzögert nur ein wenig die Ankunft, aber wir müssen nichts abgeben und es gibt auch keine Sichtkontrolle.
Mit dem Uber wollen wir unseren Mietwagen holen. Wir haben uns einen kleinen Van gemietet, damit wir die ersten Tage in diesem schlafen können. Aber als wir das Auto sehen, vergeht es mir. Ziemlich alt und abgefuckt.
Ich räume meine Koje aus, überziehe das Bett und wir schlafen ab sofort am Boot. Wir haben nicht mal 2 Tage zeit, um Alrisha Wassertauglich zu machen. Noch arbeiten sie auf unserem Boot, wir baten sie das Deck vom ärgsten Schmutz zu befreien.
Am nächsten Tag wollen wir unseren Motor starten, so legen wir einen Wasserschlauch zur Ansaugöffnung, das Wasser fließt, der Motor bleibt stumm. Auch nach dem Zusammenschluss der Starter und den Bordbatterien tut sich nicht sehr viel.
Leider wird unsere Befürchtung, dass wir eine kaputte Starterbatterie haben, Wahrheit. Schnell mal Betten zerreißen, Batterien fotografieren, Händler suchen und hoffen, dass er in unserer Abmessung welche lagernd hat.
Die erste Adresse ist Fehlanzeige, aber bei der zweiten gibt es eine tolle Beratung und schon ist eine neue Starterbatterie im Auto. Am Hard hilft man uns dieses schwere Gerät an Bord zu bringen und die alte von Bord zu bringen. Kaum ist sie angeschlossen, ein neuerlicher Starttest. Und siehe da – der Motor schnurrt wie ein Kätzchen.
Zu Mittag geht es ins Wasser. Aber davor muss sie noch hoch gehoben werden, da der Schwertkasten noch gereinigt wird und der obere Teil vom Schwert auch ein wenig Antifouling bekommt. Wir gehen im Yachtclub auf ein Mittagessen.
Endlich geht es ins Wasser. Ganz langsam berührt sie das Wasser, der Bilgen Alarm geht nicht los. Der Schwertkasten scheint dicht zu sein. Wir werden per Hand (Leinen) auf unserem vorläufigen Liegeplatz verholt.

die Öffnung ist ziemlich in der Höhe der Wasseroberfläche und drückt durch die nicht silikonierten Schrauben Wasser heraus
Kaum sind wir fest, kontrolliert Ferry noch einmal den Schwertkasten. Bei den Schrauben dringt jetzt leicht Wasser ein. Da die Öffnung nur an Land geöffnet werden kann, müssen wir nochmals raus. Die Werft versucht die Hydraulik Firma zu erreichen. Erst in einer Stunde kann jemand kommen. Hier in Australien haben die meisten Firmen von Karfreitag bis inklusive Ostermontag geschlossen und heute ist Gründonnerstag!
Alle wollten das Problem erst am Dienstag lösen, wir sind dagegen. Im Wasser gehen viele Arbeiten leichter, außerdem fällt die blöde Leiter weg. Es geht zurück zum Kran und Alrisha kommt noch mal aus dem Wasser. Die Inspektionsluke wird geöffnet, gereinigt und später wird alles mit einem Sikaflex (Seewasserfest) abgedichtet.
Noch ein wenig warten und dann auf ein neues und diesmal sind wir dicht. Anstatt um 14:00 sind wir erst gegen 17:30 wieder fest vertäut. Zur Belohnung gibt es einen Sundowner.
Ab jetzt heißt es die ToDo Liste abarbeiten und die ist leider lang.













