rum kugeln

mitten von Rum Fässern

 

Unsere Vorräte aus Panama und Ecuador neigen sich dem Ende. Ja, wir haben noch immer die eine oder andere Flasche Rum im Bauch von Alrisha versteckt. Aus Puerto Rico wartet sogar noch ein alter Bacardi auf seine Öffnung.

 

 

 

die Presse

 

Auf der Insel Efate befindet sich eine Rum Destillerie die Touren anbieten. Am Ende drohen sie mit einer Verkostung ihrer Produkte. Wir bestellen uns ein Taxi, dass uns dort absetzt und 1 1/2 Stunden später wieder abholen wird.

 

 

 

die Gärung

 

 

 

Unser Chauffeur ist diesmal ein Sport Lehrer. Na ja viel Sport kann der nicht machen, so stark wie er ist. Wir fahren sogar bei seiner Schule vorbei und er ist sehr stolz, uns seine Schüler zu zeigen.

 

 

 

der Ofen

Eine nette Dame führt uns durch die kleine Destillerie “83 Islands”. Warum 83 Island, eh ganz klar – Vanuatu besteht aus 83 Inseln. Das verwendete Zuckerrohr wird auf der Insel von mehreren Bauern angebaut. Einige bringen die Ware, manches muss abgeholt werden. So geht das Zuckerrohr durch die Presse und der ausgepresste Rest wird als Dünger wieder verwendet.

 

 

Der Ofen ist ein deutsches Produkt

 

 

Zwei 1000 Liter Tanks werden mit dem Saft gefüllt. Dieser Saft plus Wasser und Hefe kommen in große Tanks und werden bei 28 Grad zu einer Maische verarbeitet. Nach ca. 3 Tagen wird die Maische in den Destillerie Ofen umgefüllt.

 

 

 

 

alles glänzt

 

 

Am Anfang entsteht Methanol. Der wird natürlich abgesondert. Danach kommt schon der weiße Rum, abhängig vom Destillierprozess, zwischen 35-57% heraus.

 

 

 

 

 

in den Fässern reift der Rum

 

 

Will man einen dunklen Rum, muss er mindestens 2-3 Jahre in Fässern reifen. Hier nehmen sie wie überall alte Fässer, in denen ursprünglich Chardonnay oder Bourbon gereift ist.

 

 

ein altes Fass aus Kentucky, vormals mit Bourbon gefüllt

 

Ursprünglich wurde der Rum aus Melasse von Australien hergestellt. Erst später begannen sie mit der Produktion mit dem Zuckerrohr. Außerdem probieren sie sich in Gin und Vodka. Natürlich dürfen Liköre nicht fehlen.

 

 

 

ganz viel zu kosten

Aber nun geht es zur Verkostung. Sie fragt uns, ob wir gemeinsam verkosten wollen, oder getrennt. Wenn gemeinsam dann können wir 12 verschiedene Schnäpse verkosten, ansonsten halt nur 6. Wir entscheiden uns für das Gemeinsame. Auf Grund der vielen unterschiedlichen Rum Sorten können wir uns nur sehr schwer entscheiden welchen wir kaufen sollen. Vielleicht hätten wir vorher ein wenig essen sollen, dann würde ich den Alkohol nicht so stark spüren.

Trotz des vielen Rums kommen wir ohne Unfälle gut auf Alrisha zurück. Nichts mit rumkugeln, aber zu Weihnachten gibt es wieder Rumkugeln. 😉

 

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