Viele Boobies

Man sollte in einem Tidengewässer, auch wenn es hier nur maximal 1 Meter sind, darauf achtgeben. Bei Hochwasser sind einige Motus schwer zu betreten und das wir uns ausgesucht haben, ist so eines. Der SE-E Wind bläst mit bis zu 30 kn und so ist unsere Ausflugslaune auch nicht sehr groß, haben wir noch immer nicht unseren Kettenbruch überwunden.

Aber am nächsten Tag geht es gleich nach dem Frühstück auf die Insel. Durch den Pass schießt nur so das Wasser. Um die Mittagszeit ist dann das Hochwasser. Das erste Atoll ist so stark mit Unterholz verwildert, dass wir uns einfach auf die nächste Insel verholen.

Hier können wir die vielen Vögel beobachten und hier nisten auch Rotfußtölpel (Red-footed Booby). Man kann an die Tiere sehr nah heran gehen. Sie haben absolut keine Angst. Wir können sie beim Putzen und auch beim Herumhängen beobachten.

Da wir aber auch ein wenig unsere Beine vertreten wollen, gehen wir zum Außenriff. Der Weg führt auch durch das Wasser. Draußen tobt die Brandung und jetzt möchten wir nicht außerhalb des Atolls sein. Hier sind wir recht gut geschützt.

Zu Mittag gehen wir Anker auf und segeln die knappen 5 sm zu unserem Motu, wo wir die Walskelette gefunden haben. Segeln macht uns ja Spass, auch mit nur dem Vorsegel und das gerefft bei 30 kn Wind. Beim Ausguck bin ich mehrmals gebadet worden und Ferry am Steuer. Über das Funkgerät war eine Kommunikation auf Grund des Windlärmes auch nicht mehr möglich.

Na dann halt wieder ankern. Außerdem sind so die Österreicher wieder mal auf einem Ankerplatz vereint. 🙂

mit Sailmail per Pactor 4 und SSB Funk übertragen.
de OEX8635