Inselrundfahrt Teil 2 – Muschelmuseum

„Gnocchi“ Schnecken

 

Wir fahren zurück zum Flughafen, wo wir in der Nähe davon das Muschel Museum finden. Nur durch anläuten an der Gartentür kommt man in das „Museum“. Es wird von einem Mann privat geführt.

 

 

„Katzenaugen“ – Schnecken

 

Es gibt einen kleinen Verkaufsraum und einen kleinen Raum, wo viele Muscheln und Schnecken ausgestellt sind. Die meisten hat er selbst gefunden und einige wurden von lieben Gästen gebracht. Es sind hunderte von Schnecken in Vitrinen ausgestellt, von ganz klein bis ganz groß. Von Essbar bis hochgiftig, um ein vielfaches giftiger als eine Kobra.

 

 

hochgiftige Kegelschnecken

Wir sind alleine und er ist gerne bereit viel über die einzelnen Schnecken zu erzählen. So natürlich über die giftigen Kegelschnecken (Conidae). Das Gift wird als Conotoxine bezeichnet und ist ein Nervengift. Sie sind meist Nachtaktiv und verkriechen sich im Schlamm oder Sand. Sie haben eine Art Stachel mit dem sie ihre Beute lähmen und danach öffnen sie blitzschnell ihren Mund zu einen großen Trichter und saugen ihre Beute ein. Das Gift muss schnell wirken, denn auch unter Wasser sind sie nicht sehr schnell unterwegs.

 

so sind sie auf Essens Suche

Der Stachel lähmt auch einen Menschen, Herz, Kreislauf kommen zum Stillstand und innerhalb von 2 Stunden tritt der Tod ein. Es gibt noch immer kein Gegengift. Zum Glück für alle zu Hause gebliebenen, sie kommen nur in tropischen Gewässern vor und leben nicht im flachen Wasser. Somit sind nur Taucher der Gefahr ausgesetzt.

 

Schneckengehäuse aufgeschnitten

 

 

Obwohl Muschel Museum erzählt er viel lieber über seine Schnecken.

 

 

typisch Polynesisch

 

 

Um die Muscheln mit schönen Bildern zu verzieren, gibt es die Möglichkeit an der Innen und der Außenseite. Will man die Außenseite bearbeiten, muss zuerst die Schale gereinigt werden. Das Perlmutt auf der Außenseite ist viel Farbenprächtiger, als die Innenseite der Muschel.

 

 

 

Aber nicht nur wir interessierten uns für dieses Museum, sondern auch viele Andere und bald ist das kleine Museum überfüllt. Wir kaufen noch ein paar Andenken und weiter geht es zu den Steinreusen …