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Jahresrückblick 3. Reisejahr

Ecuador – Quito höchst gelegene Haupstadt

Was für ein Jahr! Ecuador, Peru, Galapagos, Osterinsel, Pitcairn und zuletzt Französisch Polynesien, das Gambier Atoll. Und überall wurden wir freundlich empfangen. Vergessen sind die vielen Probleme auf Alrisha, die wir hatten. Vergessen sind auch die Überfahrten, sehr flott gings zu den Galapagos Insel (533 sm) und weiter am Wind zu der Osterinsel (1.998 sm). Gespickt von allem dann die Überfahrt nach Pitcairn (1.230 sm) und weiter nach Gambier (341 sm).

Peru – Ica Sanddünen

 

 

Wir hatten 189,3 Motorstunden, viele davon um den Watermaker mit Strom versorgen zu können. Wir konnten 4.419,1 sm über Grund zurücklegen, davon 3.963,2 sm unter Segel. Das sind schon knapp 90% unter Segel.

 

Peru – Nazca – Geoglyphen

 

 

Wir waren 192 Tage in einer Marina, wobei wir dort vor 2 Bojen mitten im Fluss lagen. 132 Tage lagen wir vor Anker und 196 an einer Boje. Für die 4 Überfahrten waren wir 38 Tage und Nächte unterwegs und wir sind nur an 51 Tagen gesegelt. 314 Tage wurde Alrisha nicht bewegt, abgesehen von dem Geschaukel an den meisten Ankerplätzen. ? Das ist weit weniger als wir noch arbeiten waren.

 

 

Peru – Macau Picchu

Wir hatten im letzten Jahr ein paar besondere Ausgaben gehabt. Fast 7 Monate in einer Marina. Dann war da die 3 monatige Peru Reise mit den Hotels, der Verpflegung und den Ausflügen, sowie den Eintritten zu diversen Sehenswürdigkeiten. Auch die Landausflüge nach Ecuador merkten wir in der Bordkassa. Und ein ganz großer Brocken waren natürlich die Galapagos Inseln. Hier war einerseits die Einklarierung und Genehmigungen für die Inseln, anderseits für die geführten Touren und die Tauchgänge, die ganz große Löcher in der Bordkassa hinterließen.

 

Peru – Titicaca See – höchst gelegener schiffbarer See mit den Urus

Ja, wir haben zur Zeit ein anderes Leben gewählt, das beinhaltet das normale Leben wie Einkaufen, Kochen, Reinigen, Waschen und reparieren, aber auch das kennen lernen von Land und Leuten. Wir haben das Glück, dass wir uns Zeit lassen können und nicht wie im Urlaub so viel wie möglich erleben müssen. Das Alltagsleben wird durch Ausflüge oder auch einfach durch „Nichtstun“ unterbrochen.

 

Peru – Amazonas

 

In diesem Jahr haben wir für Häfen 1.432,- ausgegeben. Fast 2.000,- gaben wir für Einklarierung (Ecuador und Galapagas), Visaverlängerung (Ecuador) aus.

 

 

Galapagos – Echsen

 

Wasser brauchten wir in Ecuador, denn im Fluss konnten bzw. wollten wir selbst kein Wasser machen – zu schnell setzen die Filter zu: € 125,- .  Für diverse Serviceleistungen wie Waschen, Friseur, Unterwasser Reinigung oder auch kleine Ersatzteile für Wartungszwecke mussten wir 1.275,- ausgeben.

 

 

Galapagos

 

 

Bei Benzin, Diesel, Öl waren es 520,-, für Gas 73,- Euro, da ist aber der Einsatz einer neuen Flasche für Französisch-Polynesien inkludiert.

 

 

 

Galapagos – Hammerhaie

 

 

Für Reparatur und Neuanschaffung  gaben wir 1.320,-. Das beinhaltete aber auch ein neues Handy und eine Kamera.

 

 

Osterinsel

Für Kaffee, Bier, Eis und Essen gehen haben wir € 5.232,-, wobei hier der Löwenanteil in Peru ausgegeben wurde, unter das Volk gebracht. Schließlich war der „Selbstbedienungsladen – Alrisha“ nicht mit. Auch der Einkauf größtenteils in Ecuador schlug sich mit insgesamt 7.372,- Euronen zu buche. Aber wir sind gut mit allem versorgt, denn Französisch-Polynesien ist noch viel teurer. Auch brauchten wir neue Kleidungsstücke, die sich mit 590,- Euro bemerkbar machten.

Osterinsel – Moai’s

 

Schließlich und endlich hängen sich unsere Ausflüge ganz schön an. Hotel, Bus, Flug, Eintrittskarten, Reiseführer, Tauchen kosteten 9.600,- €.

Nicht zu vergessen die Versicherung für uns und Alrisha die uns fast 3.800,- € kosteten. Hinzu kommen noch Medikamente in Höhe von 120,- €.

Pitcairn – Bounty Bay

Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch das Internet. In der Marina und in Ecuador hatten wir es gratis. In Peru, Galapagos und Osterinsel mussten wir uns eine Sim-Karte zulegen. 140,- Euro durften wir einzahlen. In unser Inmarsat Telefon haben wir 300,- € investiert. Wollen wir doch auch im Notfall mitten am Pazifik einen Notruf abgeben können.

 

 

In Summe hat uns das Jahr ohne unsere Haus Kosten und unsere privaten Versicherungen 34.840,- gekostet.  Das ist im Monatsschnitt 2.900,- und wir sind damit weit von unseren Wunschvorstellungen entfernt.

Aber es war ein tolles Jahr. Ich hatte meinen 60. Geburtstag und bin seit 1. April in Pension und das ist kein Scherz. Und nein, ich habe keinen Pensionsschock. ?

Ich kann das nur bestätigen! (Ferry) ?