Hamilton, ein guter Stützpunkt

Ausfahrt Christchurch

Nach der kurzen Nacht geht es weiter nach Hamilton. Die Fahrt auf der „Autobahn“ vergeht wie im Flug. Apropos Autobahn (max. 110 km/h), so wie wir sie kennen, gibt es sie ganz selten in Neuseeland. Oft glaubt man auf einer Autobahn zu sein, aber dann kann man auf einmal rechts abbiegen und somit den Gegenverkehr kreuzen oder sogar umdrehen.

 

 

Wir haben uns daran gewöhnt. Als wir nach Hamilton hinein kommen merken wir erst wie groß diese Stadt ist. Meistens ist unser erstes Ziel das Infocenter, so auch diesmal. Außerdem ist es gleich beim schönsten Garten von Neuseeland.

 

Hamilton Garden

Wir beschließen ihm gleich einen Besuch abzustatten und wir werden nicht enttäuscht. Der Garten gliedert sich in Themenbereiche, wie z.B.: Chinesischer Garten, Gemüse Garten, Japanischer Garten. Beim betreten wurde uns gesagt: „Einfach immer links gehen, Kiwi like“.  Somit können wir alle Bereiche ablaufen. Er ist wirklich sehr schön.

 

es ist kalt (14 Grad) und Ferry in der Kurzen

 

 

Am nächsten Tag ist es trüb, regnerisch und kalt. Wir fahren nach Raglan, einer Stadt an der Westküste. Hier soll es tollen Fisch geben. Als wir dort ankommen ist es wirklich ziemlich lauschig, obwohl Ferry sich noch immer weigert eine lange Hose anzuziehen, glaubt er doch ein Kiwi zu sein ;-).

 

 

 

 

So ganz lädt uns die Stadt nicht ein, mag am Wetter liegen. Wir fahren aber noch zum Hafen. Hier gibt es zwei Lokale, die frischen Fisch verkaufen. Wir gönnen uns einen Vorspeisenteller für 2 Personen und wir werden von der Quantität und der Qualität positiv überrascht.

 

 

Für den nächsten Tag haben wir Karten für die „Cave of the Glowworm“ bekommen. Wir freuen uns darauf. Wir sind vorzeitig dort und können auch schon zeitiger mit der Tour beginnen. Mit einem Guide geht es vorerst durch die Höhle die mit Stalagmiten und Stalaktiten ausgestattet ist. Aber wo sind die Glühwürmchen? Erst als das Licht abgedreht wird, beginnen sie langsam zu leuchten. Anders als unsere fliegenden Verwandten, hängen diese an langen Fäden.

 

Höhlenausgang mit dem Boot

 

Enttäuschung macht sich breit, denn die, die man jetzt sieht, kann man an einer Hand anzählen. Jedoch geht es dann zu einem Höhlensee wo ein Boot auf uns wartet. Es ist finster und das Boot wird nur per Hand fortbewegt. Und jetzt ist der Himmel voll mit leuchtenden Glühwürmchen, ganz wie ein Nachthimmel.

 

 

leider nur Foto vom Foto

 

Nach diesem Erlebnis geht es weiter zum Kiwi House. Wenn man diese scheuen und nachtaktiven Tiere in der freien Natur nicht zu Gesicht bekommt, wollen wir sie wenigsten in kontrollierter Umgebung beobachten können. Endlich im Nachthaus finden wir einen aktiven Kiwi. Mit ihren langen Schnabel picken sie Insekten, Regenwürmer, Beeren und kleine Frösche.

 

Leider durften wir weder im Kiwi House noch bei den Glühwürmchen fotografieren. Morgen geht es nach Hobbiton.

 

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