Leichter Nieselregen in der Früh und der Himmel ist Wolkenverhangen – die Freude im Freien etwas zu unternehmen ist auf dem Nullpunkt. Greymouth zeigt, wofür es bekannt ist. Was tun, sagen die Schwaben. Wollten wir doch an Ferrys Geburtstag uns den Heritage Park „Shanty Town“ ansehen.
Wir überlegen welche Alternativen wir hätten. Ein Museum, ist nicht ganz was Ferry will. Wir entscheiden trotz dem grauen nicht einladenden Himmel zur Shanty Town zu fahren. Desto näher wir zum Ort des Geschehens kommen, desto mehr klart der Himmel auf. Wenn Engerl reisen …
Gleich nachdem wir die Eintrittskarten haben, wartet schon die Dampfeisenbahn auf uns. Die Schienen verlaufen durch dichten Buschwald und die Lok muss kräftig anschieben, da es leicht bergauf geht. Am Ende der Strecke kann man sogar die Lok besichtigen, danach zieht sie uns bis zum Sägewerk.
Es geht durch das Sägewerk wo wir die interessanten Konstruktionen zum Sägen der Baumstämme ansehen können.
Danach wird uns das Goldwaschen erklärt und wir dürfen selbst Hand anlegen. Ferry überlässt es mir und tatsächlich bleibt nach dem auswaschen des Sandes und der Steine ein wenig Goldstaub in der Schüssel. Zum Geburtstag gibt es Gold für Ferry – er ist jetzt sehr reich. 😉
Danach schlendern wir durch den Ort. Sehen uns die all die Gebäude wie Bäckerei, Schuhgeschäft, Druckerei, Gefängnis, Bank und auch alles was mit der Bahn im Zusammenhang steht an.
Vom Juwelier bis zum Fleischhauer sowie das Krankenhaus wurden nachgebaut. Unter anderem sind die Kirche, Edelstein und Mineralienhalle sowie die Coronation Halle original.
Wir sind in den Roaring forties und an der Westküste hier ändert sich das Wetter ständig, aber in diesem kleinen Dorf schien die Sonne ganz speziell für Ferry.
Als es wieder zurück nach Greymouth geht, ist es wieder grau in grau. Wir bleiben bei einer Brauerei stehen um noch ein Bierchen zu trinken. Eine fantastische kleine Vorspeise (Shrimps Natur) verleitet uns dazu gleich hier zu Essen und es war eine gute Idee









