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Aufenthaltsgenehmigung muss verlängert werden

Es ist soweit, wir sind nun 90 Tage in Ecuador und unsere Aufenthaltsgenehmigung läuft ab. Ihr fangt jetzt zum rechnen an? Wir auch. Ist nicht so einfach hier. Reist man  in den ersten 90 Tagen aus, so bleibt die Uhr stehen und kommt man nach Ecuador zurück tickt die Uhr wieder.

Es war nicht einfach das nachzurechnen, sind wir doch zweimal ausgereist. Die Tage der Ausreise und Einreise werden mitgezählt. Und von Atanga wissen wir, komm ja nicht zu früh zur Verlängerung.

Geschlossen

 

 

Freitag, den 19. Oktober sind unsere 90 Tage voll. Also ab in den Bus nach Porto Viejo. Wir bitten die Schaffnerin uns beim Rondo Agra Cultura rauszuwerfen. Sie meint, da bleibt der Bus nicht stehen. Komisch, haben wir doch Informationen wo wir aussteigen sollen und wohin wir laufen sollen.

 

 

Der Bus hält nach 1 1/2 Stunden an und ich sage noch zu Ferry, das da vorne könnte das „Gemüse Monument“ sein. Als der Bus weiter fährt und wir daran vorbei fahren ist klar, da hätten wir raus gehört. Also fahren wir bis zur „Endstelle“. Einem Taxifahrer erklären wir wohin wir wollen und auf geht es. Während der Fahrt erklärt er uns, die werden heute nicht offen haben. Warum? Heute ist ein Feiertag, aber nur hier. Na, toll! Wir finden das Gebäude und auch die Immigration, aber heute ist kein Parteienverkehr. Ihr könnt aber nach Manta fahren. Super, da haben wir aber null Infos wo das sein soll. Na dann kommt einfach am Montag wieder. 

Im Bus sind die Federn so kaputt, dass wir nach 2 Stunden total durchgeschüttelt in der Bahia ankommen. Am frühen Nachmittag sind wir wieder zu Hause. Ein toller Ausflug, Montag gibt es die Wiederholung.

Am Montag geht es wieder nach Porto Viejo. Am Stadtrand ist eine Straße gesperrt und der Bus fährt einen Umweg von einer Stunde. Der Weg führt auf einer Schotterstraße rund um Puerto Viejo, man könnte sagen es ist eine Umfahrungstraße. 

 

Und schon wieder steigen wir bei der Endstation aus, nehmen ein Taxi und auf geht es zur Migration. Wir werden nett begrüßt und die Dame meint, unser Visum sei abgelaufen. Wir erklären Freitag war Feiertag und wir waren da. Kein Problem, es ist noch möglich eine Verlängerung zu machen. Sie drückt uns einen Zettel in die Hand und meint auf zur Banko Pacifico. Dort dürft ihr zweimal 130 USD einzahlen und die Bestätigung bringt ihr mit. 

Rein ins Taxi und zur Bank. Huch, da sind aber viele angestellt. Uns teilt man zur Schlange für die Alten und Gebrechlichen ein. Schaue ich wirklich schon soooo alt aus, oder liegt es an Ferry? 😉 Am Schluß stellt sich heraus, dass das die langsamste Schlange war.

Wir schauen auf die Uhr, geht es sich noch aus, dass wir vor der Mittagspause wieder bei der Migration sind? Ferry meint nein, ich sage ja. Rein ins nächste Taxi. Im Laufschritt zum Büro und wir sind 5 Minuten vor 12:00 im Büro. Jetzt muss sie uns nur noch dran nehmen. Wir haben Glück und 5 Minuten später sind wir im Besitz unserer Aufenthaltsgenehmigung. Wir dürfen bis 20. Jänner in Ecuador bleiben.

Ach ja, Atanga und auch Taitonga brauchten auch 2 Anläufe, um zur Verlängerung zu gelangen. Die Kunst ist es nicht zu früh und auch nicht zu spät um die Verlängerung anzusuchen.