Der Frust ist weggeschlafen und wir werden in Zukunft von solchen Massenveranstaltungen Abstand nehmen. Eigentlich haben wir das schon bei den Pinguinen gesagt.
Es geht weiter in den Norden. Endlich wird das Wetter besser. Die Sonne wärmt uns erquickend und die Stimmung ist wieder super.
Das Fahren an der Küste entlang ist abwechslungreich. Die Wellen brechen an den Felsen und die Gischt legt sich als Nebel über die Küste.
Die Berge, das Meer, alles ist in einem diffusen Licht. Leider sorgt die Sonne dafür, dass dieses Schauspiel nicht lange andauert.
Wir kommen immer näher an Blenheim heran, der Hauptstadt des Weinanbaus in Neuseeland. Und es ist wahr, denn endlich gibt es auch genügend Weinstöcke, die in Reih und Glied stehen. Hier werden hautsächlich die Weißweine Pinot Gris, Sauvignon Blanc und Riesling angebaut.
Blenheim zählt zu den sonnigsten Städten Neuseelands und wir haben Sonnenschein. Die Altstadt ist klein und überschaubar. Nette Geschäfte und Bars zieren Downtown. So wie überall ist es schwierig einen Parkplatz für einen Camper mit Überlänge zu bekommen. Aber diese Stadt bietet einen Parkplatz nach dem anderen und somit werden auch wir fündig.
Wir spazieren durch die Stadt, finden den 15 m hohen Glockenturm, der rekonstruiert wurde.1928 wurde er aus Stein gebaut. Es dient als Denkmal für die gestorbenen Soldaten und sollte erhalten bleiben. Da bei einem Erdbeben Einsturzgefahr drohte, wurde er bautechnisch verstärkt.
Morgen wollen wir, bevor es weiter geht, das Museum „Omaka Aviation Heritage Centre“ ansehen. Dieses wurde uns im InfoCenter empfohlen und Stefan von time4ride hat es auch gelobt. Wir s0ind schon gespannt.








