St. Thomas

zum Glück schon durch

Uns treibt es weiter nach St. Thomas, genauer gesagt in die Crown Bay. Zuerst schwächelt der Wind, außerdem geht es durch eine schmale, seichte Durchfahrt.  Vor der Durchfahrt stehen Kreuzseen, die Nerven liegen blank. Aber alles geht gut.  Wir haben noch immer einen Meter unter dem Schwert.

 

die nicht so gute Gegend

 

In der Crown Bay soll es Internet geben. Wir gehen vor der Marina an eine freie Boje, lassen das Dinghi ins Wasser und rauf mit dem Motor. Noch kurz schauen wir wo die anderen Dinghis verschwinden und dann einfach hinter her.

 

 

Markt

Wir sind eindeutig in den USA. Überall steht NO, no littering, no Dinghi, no, no, no! In der Marina fragen wir, wie das mit den Bojen da draußen sei. Uns wird freundlich mitgeteilt, es gibt auf ganz St. Thomas keine öffentlichen Bojen, alle sind privat. Aber wir könnten ein Nachbarschiff fragen, ob der Eigner schon die Saison beendet hat. Na gut, werden wir.

 

Fort Christian

Rein in den Internet Shop. Wir geben unseren Namen bekannt und können dann auf der Tafel mitansehen, wie viele Personen noch vor uns sind, leider sind wir erst an achter Stelle. 45 Minuten später, ich bin kurz vor dem Erfrierungstod, sind wir an der Reihe. 55 USD später, sind wir glückliche Besitzer einer Sim Karte und einem Internet.

 

ein Juwelier nach dem anderen

Im Restaurant neben an, wollen wir ein Bier trinken und einen Burger zu zweit essen. Die Bestellung ist bald abgegeben, aber das Carib lässt auf sich warten. Endlich kommen zwei Becher mit, keine Ahnung, ich denke das war ein Cocktail, der auch Carib heißt. Wir lehnen ab, und bestehen auf Carib Bier. Dann lange Diskussion hinter der Schank und 5 Minuten später bekommen wir endlich das heiß ersehnte, kalte Bier. Der Burger war sehr gut, das können die Amerikaner, soviel steht fest!

 

Zurück am Schiff, gehen wir einfach Boje auf und 0,7 sm später bei Hassel Island fällt der Anker. Wir schauen den Wasserflugzeugen beim Landen zu.

 

 

 

die Gaden

 

 

 

Am nächsten Tag wollen wir uns die Stadt ansehen, einen Supermarkt und den „Customs“ finden. Wir lassen unser Dinghi in der Marina stehen, bezahlen dafür 5 USD und machen uns auf die Suche nach dem Zoll & Immigration. Bald ist er auch gefunden, ist er ja nicht sehr weit entfernt.

 

 

 

Wir spazieren den Veteranen Weg, dem Hafen entlang, biegen aber dann in die Stadt ab und kommen durch nicht ganz erfreuliche Wohngebiete. Teilweise voller Müll, verfallenen Häusern, ich bin schon fast so weit, dass ich sagen will: packen wir uns zusammen und segeln wir weiter. Aber dann von einem Haus zum anderen, ändert sich alles. Zuerst noch die weniger noblen Juweliergeschäfte und dann wunderschöne alte Häuser, kleine Quergassen. Hier fühlen sich die Amerikaner wohl, hier können sie Steuerfrei ihren Schmuck einkaufen. Wir aber genießen die alten Bauten.

 

 

 


Wir sind ganz schön weit gelaufen, wir brauchen eine Pause, außerdem ist Ferry schon total dehydriert. Die Rechnung am Schluss lässt uns wieder jubeln, anscheinend waren wir in der Happy Hour dort. Von 4 Getränken ist eines gratis, dann gibt es noch einen Rabatt und einen Bierkühler bekommen wir auch noch geschenkt.

 

 

 

Schokoladenfabrik

 

 

 

Hier gibt es eine belgische Schokoladenfabrik, aber bei dieser Hitze können wir nichts kaufen, obwohl der Duft verführerisch ist. Wir spazieren noch ein wenig herum und wir bleiben noch am Sonntag hier. Irgendwie gefällt es uns.

 

 


 

Leider verstecken sich hier die Supermärkte. Früher habe ich das nie verstanden, wenn jemand auf Langfahrt geschrieben hat: Endlich wieder ein Supermarkt!

 

 

 

Wursthörnchen

 

 

Mangels frischen Fleisch oder Fisch holt Ferry die „Bergsteiger“ heraus, die er vom letzten Arbeitseinsatz in Wien mitbrachte. Am Abend gibt es Wursthörnchen alla Chef du pantry.