Taputapuatea oder der Kopf des Oktopus

Eigentlich sollte es in der Nähe vom botanischen Garten auch eine Vanille Farm geben, eine weitere in Opoa, aber beide können wir nicht finden. Wir fahren weiter die Küstenstraße entlang, obwohl es 2 Abkürzungen gäbe.

überall gibt es kleine Motus

Kurz nach der Ortschaft Opoa gibt es eine Kultstätte, das „Marae Taputapuatea“. Es ist eine Versammlungsstätte, wo Zeremonien abgehalten und wo neue Stammesväter aufgenommen wurden. Diese Kultstätte hat die UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben.

 

 

Schon beim Empfang erhalten wir Broschüren, die uns helfen sollen, dieses Marae besser zu verstehen. Als wir sagen wir sind schon lange in FP und leben auf einem Boot und sind über Galapagos und Rapa Nui hierhergekommen, ist das Eis gebrochen und er erzählt uns von dem Kopf des Oktopus.

 

der mythische Oktopus „Tumu-Ra’i-Fenua“

Havai’i ist der Kopf des mythischen Oktopus „Tumu-Ra’i-Fenua“und die Tentakel breiten sich bis nach Hawaii, Gambier, Rapa Nui, Marquesas, Tuamotus, Austral,  Somoa, Tonga, Neuseeland und den Gilbert Inseln aus. Der Name Havai’i sind eigentlich zwei Wörter. „Ha“ ist das Leben und „Vai’i“ wird mit Wasser übersetzt.

 

 

der kleine Stein im Dreieck ist Havai’i

Immer wieder taucht das „polynesische Dreieck“ auf. Es beschriebt ein Gebiet im Pazifik mit drei Inselgruppen, Hawaii, Neuseeland und der Osterinsel an den Ecken und den Mittelpunkt bildet Havai’i (heute: Raiatea). Der Begriff wird häufig verwendet, um das Ausmaß Polynesiens zu erklären.

 

Niu fare Tahu’a

 

Alle Steinansammlungen sind mit Nummern versehen.  Wir beginnen bei EINS:  „Niu fare Tahu’a“ war das Gebäude wo Häuptlinge, Priester und Spezialisten sich versammelt und geschlafen haben.

 

 

Tore tahua – hier wurde um den Titel „ari’i“ gekämpft

 

Nummer ZWEI: „Tore tahua“ oder Bogenschießen. Diese Plattform war nur für die großen Krieger die um den Titel „ari’i“ (Herrscher) kämpfen. Von der Plattform musste man so weit wie möglich zu dem Hügel von Matarepeta mit dem Bogen schießen.

 

 

Marae Tau-‚aitu or Hititai

Nummer DREI: „Marae Tau-‚aitu“ oder „Hititai“. Die asketisch lebende Priester heiligten die Riten des Rahui (zeitweise Verbote) und wachten über das Bild des Gottes „To’o“.  Des Weiteren  fütternden sie die zwei Wächter Haie der Herrscher. Menschliche Opfer wurden auf dem „Ofa’i-tapu-ta’ata“ Stein im Innenhof dargebracht.

 

Marae Hauviri – hier wurde der oberste Häuptling anerkannt

Nummer VIER: „Marae Hauviri“ in diesem Einsetzungstempel wurde der oberste Häuptling, die aus der Linie der Toamatuas abstammen, eingesetzt um die Inseln über dem Wind zu regieren. Im Zentrum des Hofes steht der „Te-Papa-tea-o-Ruea“ Stein auf dem der neue Herrscher „Ari’i“  von seinen Leuten anerkannt wurde. 

 

 

Taura’a-Tapu – von hier wurden die Reisen gestartet

 

 

Nummer FÜNF: „“ An diesem Strand wurden die Kanu’s von den anderen Inseln empfangen und es wurden auch junge Stammesfürsten mit ihren Doppelkanus zu neuen Inseln gesendet um Allianzen zu bilden.

 

 

Opu-teia’arae – das Lager der jungen Nachkommen

 

Nummer SECHS: „Opu-teia’arae“ Gleich neben dem Strand befindet sich ein Marae, der für die jungen Krieger reserviert war. Die gingen dann vom „Taura’a-Tapu“ Strand aus auf große Reise und folgten dem mythischen Oktopus „Tumu-Ra’i-Fenua“.

 

 

Marae Taputapuatea

Und zum Schluss gibt es das großartige „Marae Taputapuatea“ zu sehen. Dieses Marae ist das göttlichste Element dieses Standortes. Errichtet wurde es urtümlich als Gründung’s Marae des Erzeuger/Erschaffer Gottes „Ta’aroa“. Es ist dem Gott des Friedens und des Krieges, „Oro“ – Sohn des „Ta’aroa“,  gewidmet. Deswegen wurde es für Zeremonien von politischen Allianzen für den Frieden verwendet, aber genauso für religiöse Riten für die göttliche Kraft und Macht über Leben und Tod.

 

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