Überfahrt Sardinien

Ustica

Ustica

Nachdem meine Beiden von ihrem Ausflug auf Ustica zurück sind, machen sie mich auslaufbereit.

Mein Außenborder wird heraufgeholt, Kullat Nunu, so nennen sie mein Dinghi, wird achtern aufgehängt und unter Deck alles verstaut.

 

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Segeln in den Abend

 

 

Wir gehen Boje auf und relativ schnell sind meine Segel gesetzt. Gemütlich segle ich Richtung Sardinien. In der Wache von Brigitte ist dann aus mit dem Wind und sie startet meinen Motor.

 

 

 

 

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Segeln vom Feinsten

 

Erst wieder am späten Vormittag gibt es Wind. Er wird immer mehr und ich fliege nur so dahin. Super, keine Welle und Wind bis 15kn. Bald ist mein erstes Reff eingebunden. Irgendwann ist es dann soweit und das dritte Reff muss rein.

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Südküste Sardinien

 

Ab Mitternacht sehe ich den Leuchtturm Faro Di Capa Carbonara (23M 120m Fl.w.7,5s) und der verfolgt mich dann bis 13:00. Ich kreuze und kreuze und komme überhaupt nicht näher. Irgendwann ist es Brigitte zu blöd und sie startet den Motor. Ich fahre gegen Wind und Wellen. Endlich um 13:00, nach 43 Stunden und 231sm, fällt der Anker an der Südost Küste von Sardinien.