Pazifik – Balboa

Bojenfeld Balboa Yachtclub

Das Balboa Bier kennen wir ja schon, aber die Marina ist neu. Wir genießen das Alleinsein und sind froh, das endlich die Anspannung der Kanaldurchfahrt hinter uns ist. Wir bringen Alrisha wieder auf ein Wohnschiff, ist sie doch derzeit nur für 2 und nicht für 5 Personen ausgelegt.

 

Der Steg zum Yachtclub

Und was uns auch auffällt, es regnet weniger und wenn dann ganz wenig. Endlich können wir wieder in der Nacht die Luken aufmachen, was für einen besseren Schlaf sorgt und auch die Schimmelbildung im Schiff reduziert. Durch den vielen Regen, hatten wir immer eine Luftfeuchte von über 80 %  und somit kann man dem Schimmel beim Wachsen auf den Holzflächen zusehen.

nach dem vielen Regen fängt jetzt alles zum Blühen an

Wir liegen hier an einer Boje, diese scheinen in einem sehr guten Zustand zu sein. Das einzig schlechte an diesem Liegeplatz ist der Schiffsverkehr und die dadurch sehr hohen Wellen. Alrisha springt wir ein Gamsbock, legt sich 20 Grad nach Backbord, nur um dann Schwung zu holen und auf die Steuerbordseite zu schwanken.

 

die Amerika Brücke

Eigentlich wollten wir nicht so lange bleiben, aber Ferry’s Fuß ist derartig angeschwollen und sein Zeh (noch immer der abgerissene Nagel) entzündet, dass wir befürchten müssen ins Spital zu fahren. Ferry bekommt von mir Antibiotika verschrieben und wir machen eine 2 stündige Reinigungs- und Schneidesession bei seinem Zeh. Alles alte Gewebe, Eiter und der Blutstau wird in Kleinarbeit weg geschnitten und antibiotische Salbe kommt drauf. Wir hoffen auf Besserung.

der Steg zum Yachtclub

Ewig können und wollen wir hier aber nicht bleiben. Erstens ist es teuer an der Boje zu liegen und zweitens ist es sehr unruhig. Wir fahren mit dem Taxiservice in die Marina und wollen unsere Schulden begleichen. Es ist 2 Minuten vor 16:00 , jetzt geht rein gar nichts mehr. Alle Computer sind bereits abgedreht, denn in 2 Minuten ist Dienstschluss.

 

Alrisha im Pazifik

Macht nichts, gehen wir halt auf ein Bier und ich fahr halt morgen früh nochmals rein und bezahlen. Offenes Bier gibt es nur an der Bar, nicht auf den normalen Sitzplätzen. Somit gehen wir an die Bar und die Preise sind human. Für ein großes Bier bezahlen wir 2,10 und ab 17:00 1,75 USD -das freut uns.

 

In der Früh fahre ich nochmals an Land, gehe ein wenig spazieren und bezahle unsere Schulden. 110 USD für 3 Nächte an der Boje ist nicht ganz billig, also nichts wie weg.

 

 

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