Unser Batteriewächter zählt den Stromverbrauch und auch den produzierten Strom. Wir sehen diesem kleinen Ding, schon einige Zeit lang zu, wie es runter zählt. Gut, wir hatten den einen oder anderen Tag mit wenig Sonne. Durch die Segel wird auch ein Teil der Solarpanelle abgedeckt, aber unsere Batterien können einfach nicht schon zur Hälfte leer sein. Also starten wir den Motor um mit dem Sterling Laderegler den Akkus wieder ein wenig Saft zu geben. Auch die Lichtmaschinen meinen, unsere Batterien sind voll und laden nur mit einem minimalen Ladestrom. Wir hatten das schon einmal. Ferry macht ein „Reset Ah“ des Batteriewächters. Wir werden das weiter beobachten.
Am Nachmittag kocht Ferry, bei einem Wellengang um die 2,5 m ein Gordon Blue mit Risibisi Reis und Bohnensalat. Wir sind nicht das schnellste Schiff, aber puncto Pantry bekommt Ferry den 1. Platz.
Ab 19:00 UTC werden die Wellen immer höher, sie erreichen 3,5 – 4 Meter. Der Wind bewegt sich um 22 – 26 kn, in den „Squalls“ um die 30 kn. Das schreckt uns nicht. Nur vor den Wellen haben wir mächtig Respekt.
In der Nacht geht bei einer mächtigen Böe unser Rettungsring samt Leuchtmittel über Bord. Der Ring ist gut an der Reling angebunden, der Blitzer leider nicht, somit haben wir nach den Fendern vom Heck, den nächsten Verlust zu verzeichnen. Das wichtigste ist, keiner von uns geht über Bord.
Wir haben noch ca. 900 sm über Grund. Noch können wir nicht, auf Grund der Wellen, direkten Kurs auf Barbados nehmen.
Die Pantry ist ein Wahnsinn ! – Ich hätte schon mit Eintopf a la „Rebitschek“ meine Probleme.
Der Ferdi ist ein Hit. Man sieht: Liebe geht bei ihm durch den Magen – zur See und sicher auch zu seiner Brigitte.
Ich seid super !!!
Hallo ihr Lieben, Hut ab vor eurer Leistung
Wenn ich ehrlich sein darf möchte ich im Moment nicht mit euch tauschen
Denke oft an euch ,weiterhin alles Gute. Bussi Brigitte
Liebe Brigitte, lieber Ferry,
beobachte von seit langem eure Reise, war neidisch bezüglich der tollen Fotos und der schönen Reise.
Rede eigentlich seit langem dass ich auch gerne mal als Mannschaftsmitglied gerne bei einer Atlantiküberquerung dabei wäre, nun muss ich sagen Respekt und eine Verbeugung. Mit dem ich mal mitsegeln würde muss gut gewählt sein, falls ihr mal einen für die Kombüse zum Kartoffelschälen und Deckschruben, bei euch heure ich jederzeit und gerne an.
Alles Liebe und Toi Toi
Hannes
Danke Hannes, Manchmal wäre eine 5 bzw. 6. Hand schon gut gewesen. Vor allem bei den Nachtwachen, wo der Windpilot einfach nicht wollte. Du warst und bist immer ein gern gesehener Gast auf Alrisha. Mal sehen was die Zukunft bringt. Ganz liebe Grüße aus Barbados