Die Tage danach

 

Das Ausräuchern ist eine Sache, aber den Schmutz, den der Rauch verursacht, aus dem Schiff zu bekommen, eine andere. Alles ist mit einem fettigen, grauen Film überzogen. Nun heißt es Alrisha einer kompletten Reinigung zu unterziehen.

 

als alles sauber ist geht zum letzten großen Einkauf

 

Alle Schapps müssen ausgeräumt, gesäubert und deren Inhalt gereinigt werden. Allein für die Pantry brauchte ich mehr als 2 Tage. Jeder Teller, jedes Glas, jedes Besteck, jeder Kochlöffel, jeder Topf, jedes Plastik Geschirr muss gewaschen werden, bevor wir es wieder benutzen können.

 

 

Wir konnten und wollten nicht alles in Sicherheit bringen, sprich an Deck räumen, denn je mehr wir aus- und wieder zurück räumen, desto größer ist die Chance, dass wir uns wieder etwas einfangen.

Als auch der Salon gereinigt ist, geht es zum Carrefour, denn wir haben noch einmal ein Auto für einen Tag gebucht. War ein wenig schwierig diesmal. Wir verstauen die Reserve Biere (Dosen) unter dem Salontisch. Danach beginnt Ferry mit dem reinigen der Bilge. Mit unserer variablen Pumpe saugt er das meiste Öl-Wasser Gemisch in einen Eimer. Des Öfteren steht eine ganz fiese Welle im Hafen und so auch jetzt. Die Pütz bekommt Übergewicht und verteilt 5 Liter Gemisch im Salon. Ich bleibe ruhig, aber innerlich koche ich. Jetzt habe ich wesentlich mehr Arbeit, als wenn ich gleich selbst die Bilge gereinigt hätte.

 

die Suche nach dem richtigen Schläuchen und Verbindungen

Als dann auch unsere beiden Nassräume die Vollreinigung hinter sich hatten, lief das Wasser im Waschbecken nicht mehr ab! Und so darf Mann wieder den Blaumann anziehen und den Abfluss zerlegen. Der Schlauch ist zu gewachsen und so darf ich von Baumarkt zu Installateuren laufen (3 Tage war ich unterwegs) um für Ersatz zu sorgen. Er spricht von zöllig und 1 1/4 Zoll und drückt mir Teile in die Hand zum vorzeigen. Nun, nach dem einen oder anderen Fehlkauf, hat Ferry aber eine Lösung gebastelt und sobald alles wieder dicht war, können wir auch dieses Malheur als erledigt abhaken. Sowohl Pantry als auch Waschbecken laufen nun problemlos ab. 🙂

noch einmal zünden wir die Bomben

 

Trotz der „Rauchbomben“ sehen wir noch vereinzelt „Viecher“! Und bevor Frau die Kriese bekommt wird beschlossen, einen zweiten Anschlag zu unternehmen. Gesagt, Getan und wieder ist zu putzen ohne Ende …

 

 

der Anfang von der Rauchentwicklung, da will man nicht unten sein

 

 

So sind wir schon wieder länger hier als geplant und gewollt. Rangiroa streichen wir und schauen, dass wir fertig werden.

4 Gedanken zu „Die Tage danach

  1. Andreas Platzer

    oh ihr Armen, ich hoffe ihr habt jetzt die Viecher draussen. Wir haben das auch einmal machen müssen, allerdings in einem Haus, da ist das um vieles einfacher. Blöd ist, wenn das räuchern nicht gleich hilft. D sieht man, wie widerstandsfähig diese Insekten sind. Ich wünsche euch, daß das jetzt wieder für eine lange Zeit anhält.
    Liebe Grüße Andy

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    1. Brigitte Beitragsautor

      Das Problem sind die Eier, die werden nicht vernichtet und somit kommt in 7-14 Tagen der Nachwuchs! Des wegen der zweite Durchgang. 2 Tage nach dem ausräuchern kam ein RIESEN Viech durch die Luke geflogen. Wir haben es zum Glück gesehen und auch erwischt.
      Liebe Grüße Brigitte und Ferry

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  2. Rainer

    Net böse sein, Brigitte, es gibt ein Pulver, das in kurzer Zeit den Viechern den Garaus macht und die jungen gleich beim Schlüpfen vergiftet. Die Firma heisst CIT in Ö, verkauft das Zeug aber auch international. Beim nächsten Besuch in Ö eine Dose mitnehmen, und die Räucherbomben von denen machen auch keinen Dreck. Nur als Tipp.

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    1. Brigitte Beitragsautor

      Hallo Rainer!
      Bin nicht böse, warum sollte ich das. Danke für den Tipp. Leider müssen wir mit dem Leben was wir bekommen. Aber ich werde so ein Döschen das nächste Mal mitnehmen und hoffe es nur spazieren zu führen.
      Liebe Grüße
      Brigitte

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