Bei der Fahrt zurück in die Marina wird unser Verdacht bestätigt. Unsere Hydraulik vom Autopilot ist auch undicht. Diesmal hilft uns eine liebe Mechanikerin. Der Zylinder wird ausgebaut und zur Wartung mitgenommen.
Es stellt sich heraus, dass die Fittinge kaputt sind. Diese werden getauscht. Auch der Elektromagnet wird getauscht, da ein Pin beim Zerlegen abgebrochen ist. Die Dichtungen im Zylinder werden bei der Gelegenheit auch getauscht.
Nach dem Einbau bewegte sich nichts mehr. Frau ist ratlos und zerlegt und baut wieder zusammen. Übers Wochenende wird der Zylinder in der Werkstatt getestet. Am Montag nach vielen installieren und deinstallieren scheint der Autopilot wieder zu funktionieren.
Am nächsten Tag geht es raus und den Fluss ein Stück rauf. Der Autopilot wird getestet. Wir fahren Tracks nach, Wegpunkte an und lassen ihn Wenden. Alles funktioniert. Jetzt kann es endlich los gehen.
Wir peilen zuerst Freitag an, aber Freitag fährt man nicht los, so soll es am Samstag endlich wieder auf Fahrt gehen. Jetzt noch schnell das Schlauchboot in den Dienst stellen. Es wären nicht wir, wenn das Dinghi nicht auch noch Probleme machen würde. Wir haben einen immensen Luftverlust in der großen Kammer.
Als die undichte Stelle gefunden ist, kommt der Kleber zum Einsatz. Nein mit diesem kleben wir nichts mehr. Der ist noch aus der Karibik, schnell noch einen gekauft. Am nächsten Tag scheint fast alles dicht sein. Ein kleines Loch haben wir noch, das finden wir bestimmt auch noch, aber jetzt soll es endlich weiter gehen. Die Zeit läuft uns davon.
Schnell noch Deck und Cockpit reinigen, alles verstauen, damit es am Samstag nach 2 Monaten Arbeit los gehen kann. Samstag dann noch schnell einen Verbandswechsel bei Ferry. Seit wir wieder in Australien sind, wird die Wunde nicht besser, sondern schlechter. Wir telefonieren mit der Borderoffice und sie kommen an Bord. Sie sind ganz freundlich und lassen Alrisha bis Ende Juni 2027 im Land, ohne Tax zu verlangen.
Ferry beschließt nach Hause zu fliegen, da in nächster Zeit keine Möglichkeit einer guten Versorgung besteht. Dienstag fliegt er heim. Ich komme dann eine Woche oder so später nach, nachdem alle Segel und alles andere wieder unter Deck verstaut ist und alles Sturmsicher ist.







Oje, ihr könnt ohne Action nicht leben. Ich hoffe, dass ihm bei uns geholfen werden kann. Meldet euch, wenn ihr etwas braucht. Bussi Waldi
Liebe Waldi, lieber Wolfi!
Danke! Ja, wir können einfach nichts auslassen. Freuen uns schon auf ein Wiedersehen.
Ganz liebe Grüße nach Wien und an die alte Donau
Brigitte und Ferry
Gute Heimreise vielleicht schaffen wir ein Treffen. Ferry alles Gute das sie Ihn hinbekommen 🥰
Liebe Grüße Peter
Liebe Brigitte und Ferry,
Ihr bleibt ja wirklich nicht verschont!
Wir hoffen, dass Ferry in Österreich eine gute Versorgung erhält und sich den Sommer über erholen kann.
Es hat ja so viele Probleme wieder gegeben bei euch, da ist es wohl besser nichts zu überstürzen mit dem weitersegeln.
Wir hoffen jedoch, dass Ihr irgendwann eure Weltumsegelung fortsetzen könnt.
Liebe Grüße aus München senden euch Wolfgang und Anna