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Wieder zu Hause

So nun bin ich schon wieder 2 Wochen in Österreich. Wir haben uns schon wieder eingewöhnt und den Jetlag haben wir auch hinter uns gelassen, wobei mir ging es dabei viel leichter als Ferry.

 

noch einmal den Sonnenuntergang genießen

 

Was ist noch in der Woche in Cairns passiert? Zum Glück spielte das Wetter einigermaßen mit. Alles was wir mühsam an Deck montiert haben, musste wieder abgebaut werden. Alle Leinen, jede Sicherheitsausrüstung, Bimini und Sparyhood mussten unter Deck  einen Platz finden.

 

 

 

Alrisha schaut schon wieder traurig aus

Leider auch die Segel. Hierfür habe ich mir Paul angemietet. Er half schon beim montieren der Segel mit und besitzt einen Katamaran auf dem er mit seiner Familie lebt. Was so mühsam war, ist in 3 Stunden in der Eignerkoje verstaut. Ok, ich hatte natürlich Vorarbeit geleistet und alle Reffleinen ausgeschoren, alle nach achtern geführten Leinen (Falle, Reff, Cunningham, usw.) wieder zum Mast gezogen und ordentlich aufgeschossen.

 

 

 

Cairns nach einem Regenguss

Die Dieselkanister kommen ebenfalls unter Deck. Nach einer Woche schaut das Deck wie leer gefegt aus. Eine Reisetasche steht unten und wird langsam aber sicher angefüllt. Ein großes Problem gibt es noch zu lösen. Wir haben für die nächsten 2-3 Wochen bereits Proviant eingekauft und Ferry hat Pasta vorgekocht – einmal für Spaghetti, dann für gefüllte Palatschinken, dann als Sauce für die Tortellini. Die Menge war ein wenig viel. Somit hatte ich täglich Pasta zum Essen.

 

 

am Wochenende kippte das Wetter

Alles verderbliche Essen (Kartoffeln, Zwiebeln, Milchprodukte,..)  schenkte ich Paul. Täglich begrüßten mich 3 weiche Eier zum Frühstück. Am Montag dann ging es am Vormittag von der Marina wieder zurück zur Werft. Paul half mir mit den Leinen beim Ab und Anlegen. Obwohl ich in letzter Zeit keine Anlegemanöver mehr fuhr, funktionierte alles tadellos. Ach ja, die ganze Woche hatten wir schönes Wetter, bei der Überfahrt (2,5 sm) regnete es immer wieder.

 

 

Alrisha hängt schon wieder im Kran

Diesmal fuhren wir verkehrt zum Kran, der Bug schaute raus und damit mussten wir nicht schon wieder das Vorstag öffnen, das wäre dann dann das gefühlte 10. mal gewesen. Leider liekt nun das Ruder. Alrisha wurde über der Straße zu den Langzeit Plätzen geführt. Zwei Nächte noch, dann fliege auch ich Richtung Heimat. Auch der Dienstag ist immer wieder verregnet. Das restliche Wasser aus den Wassertanks wird abgelassen. 600 Liter Wasser flossen schon in der Marina ins Meer.

 

 

Alrisha blockiert die Straße

 

Mittwoch Vormittags erledige ich noch die restlichen Arbeiten. Alle Auslässe, so ferne nicht schon geschlossen, werden nun endgültig zu gemacht. Gas wird abgedreht, Starlink wandert unter Deck, Sicherungen werden getrennt. Alle Luken werden verschlossen, die Vorhänge zugezogen.

 

 

 

alles ist nass

 

Eine Stunde vor dem Aufbruch geht ein Wolkenbruch über uns, leider kann ich die Steckschoten nicht mehr reingeben und so darf ich noch eine riesige Überschwemmung unter Deck beheben. Danach hilft mir Kathi mit der Reisetasche. Mit dem Uber geht es zum Flughafen, wo ich schnell durchgecheckt bin. Es geht von Cairns über Brisbane und Dubai nach Wien. Die Strecke nach Dubai ist der Horror. Ein ca. 4 Monate altes Baby weinte von den 12 Stunden Flugzeit ungefähr 10 davon und das 2 Reihen vor mir.

 

 

 

zum eingewöhnen gibt es Tafelspitz mit Apfelkren, Rösti, Schnittlauchsauce und Spinat

Wie erging es Ferry. Unser Freund Günter holte Ferry vom Flughafen ab, aktivierte unser Haus. Gerhard stellte unser Auto wieder in Dienst, somit konnte Ferry schon am 2 Tage später nach Wien fahren. Leider erinnerte ihn niemand daran, dass das Auto eine Autobahnvignette braucht. Leider viel zu spät kauften wir uns eine Vignette. Inzwischen ist eine 200€ Strafe eingelangt.

 

 

Da Ferry’s Fuß sicher nicht in 1-2 Monaten geheilt ist, werden wir erst wieder im Frühling zurück zu Alrisha fliegen.