Tag 7 – wie zum Hohn

guten Morgen!

 

Seit 06:00 sind wir am Steuerbord Bug und segeln mit 160-170 Grad zum Ziel. Nicht ganz so flott, denn wir sollten zwischen 90 und 100 dahin gleiten. Aber so ist es halt mal, wenn der Wind von vorne kommt.

 

 

Der Wind wird immer schwächer, auch geht die Wellenhöhe von 1,5 Meter auf 1 Meter zurück. Die Wellen erobern nicht mehr das Cockpit. Ist ja schon ein Fortschritt.

gute Nacht!

 

Um 22:00, beim Wachwechsel fahren wir eine Wende und können einen Kurs von 055 anlegen. Wie zum Hohn können wir die nächsten Stunden mit einem Kurs von 43 Grad segeln. Den Kurs kennen wir doch, das war der Sollkurs von Fakarava nach Hiva Oa. Das Display lacht mich die ganze Nacht hämisch aus.

 

Da wir am Ende der Nachtschicht, wieder Minus schreiben, das heißt wir entfernen uns von unserem Ziel, gehen wir wieder zurück auf Backbord Bug. Später, der Wind wird immer weniger, reffen wir alles aus und wir segeln gemütlich mit Vollzeug dahin.

bis Hiva Oa: insgesamt/versegelt/offen: 550 / 708 / 91 sm, Sollkurs 92
ETA – Hiva Oa: 03.02. 12:00 – das klingt nicht schlecht
Motor/Segel/Tagesetmal: 0,0 / 106,0 / 106 sm
Gesamt: Motor/Segel/Summe: 40,5 / 667,5 / 708 sm

Per SSB Funk via Winlink über NZ gesendet mit Pactor 4 und Icom IC-718
vy 73 de OE3FWC/mm

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