Die Abfahrt verzögert sich

Zwischen zwei Regenschauern und bei bewölkten Himmel sind wir die nur 7 sm zum Südpass gefahren. Hier wollen wir noch die restlichen Arbeiten erledigen.

Ihr fragt euch sicher, warum wir vom Südpass weg segeln und nicht vom Nordpass, was logisch wäre, denn die Marquesasinseln liegen doch im NE. Im Moment herrschen vorwiegend Ost-Winde und der Südpass liegt weiter im Osten. Somit glauben wir einen besseren Winkel zu haben. Schauen wir ob die Rechnung aufgeht.

unser Dinghi gut verstaut

 

Das Deck schaut schon sehr zusammengeräumt aus, jetzt nur noch den Außenborder und das Dinghi verstauen. Der Außenborder wird gut fixiert an der Reling.

 

 

 

Schon beim letzten Mal haben wir gesagt, dass das Dinghi immer hoch gehoben werden soll, denn damit erspart man sich eine Menge an Reinigung. Die Faulheit siegte wieder einmal und so heißt es jetzt noch den Unterboden von den gröbsten Algen zu entfernen. Ach wie das riecht. Am Hard werde ich es wieder einer Generalreinigung unterziehen und danach wird es täglich aus dem Wasser genommen lautet der Vorsatz für 2021.

Nach der Grobreinigung wird die Luft ausgepumpt und soweit wie möglich wird das Dinghi gefaltet. Es wird mit einer Plane geschützt und wie ein Paket verschnürt. Jetzt noch gegen ein etwaiges verrutschen sichern und „schon“ ist wieder ein Punkt auf der ToDo Liste abgehakt.

Ferry schon wieder bei der Reparatur

 

Da wir nicht mit dem elektrischen Autopilot, sondern mit unserer Windfahnensteuerung segeln wollen, montiert Ferry diese an die Badeplattform. Als auch das Ruder installiert ist wird ein Test gemacht. Oje, die ist aber sehr schwergängig und außerdem quietscht sie. Für eine Reparatur ist es heute zu spät, somit verschiebt sich die Abfahrt um einen Tag.

 

Das Kegelrad

Leider haben wir keinen Abzieher um das Kegelrad herunter zubekommen. Das ist notwendig um den Schaft herausziehen zu können, damit man die Lager reinigen kann. Wir beschließen die in Teile zerlegte Anlage in den Stauraum zu legen, um in der Werft Hilfe zu bekommen. Somit heißt es mit dem elektrischen Autopilot zu fahren und wenn gar nichts mehr geht eben per Hand zu steuern. Mist!

4 Gedanken zu „Die Abfahrt verzögert sich

    1. Brigitte Beitragsautor

      Lieber GüPo! Bitte ganz fest die Daumen drücken, dass wir es nicht zu dick abbekommen. Liebe Grüße Brigitte

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  1. Joachim

    Hallo, habt ihr es mal mit Wasser oder WD40 probiert.wenn ich mich recht erinnere, ist WD40 oderbTeflonspray das einzige, was Förthmann für die POM Lager erlaubt.
    Im lfd. Betrieb mit wäre die Anlage vermutlich wieder leichtgängig geworden … denke ich.
    Wir drücken die Daumen …

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    1. Ferry

      Hallo Joachim, danke, ja, haben wir. Ich wollte das Lager ausbauen und reinigen – so wie es in der Wartungsanleitung steht – aber ich habe es nicht geschafft. Korrosion? Abzieher notwendig?
      Was ging haben wir gemacht – mal sehen! 👍⛵️

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