Hirifa

der bekannte Sandstrand von Fakarava

 

Von Pakokota geht es weiter nach Hirifa. Der starke Wind und die südliche Tendenz war so nicht angesagt. Wir segeln was wir können, den Rest motoren wir. Da die Seestraße entlang der Küste führt ist der Winkel manchmal zu spitz für uns. Einmal sind wir nicht in der Straße und hätten beinahe einen Boomie gerammt.

 

Ferry gefällt es

 

Der Anker fällt nach 18 sm auf 9 Meter in den Sand. Am nächsten Tag machen wir einen Strandspaziergang und hoffen, dass das Strandbeisl offen hat. Als wir das letzte Mal hier waren, war es geschlossen. Leider ist es auch diesmal wieder zu. Schade, denn zu gern hätten wir ein Bier am Strand genossen.

 

der Sand in Rosa Schattierungen

 

Der Bart von Alrisha muss weg, also rücke ich mit der Spachtel an. Schnell ist er abrasiert und nun steht einer schnellen Überfahrt nichts mehr im Weg. Alrisha verwandelt sich langsam wieder in ein Segelschiff. Alles was an und unter Deck fliegen kann wird verstaut.

 

 

einfach nur schön

Mit Schrecken stellen wir fest, dass wir nunmehr seit 5 Monaten in Fakarava sind. Aber es ist viel passiert. Ferry hat neue Laderegler, neue Kabeln, ein neues Solarpanel und einen neuen Hauptschalter eingebaut. Die alten Solarpanele wanderten auf die Seite und können jetzt hochgeklappt werden. Vom Watermaker wurde die Membran getauscht. Und nicht zu vergessen das neue Netzwerk in Fakarava.

 

Blick aufs Ankerfeld

 

Leider konnten wir nicht soviel Tauchen wie gewünscht, denn mein Tauchunfall machte einen Strich durch die Rechnung. Inzwischen ist mein Finger soweit genesen, dass ich ihn schon wieder verwende, aber von voll Einsatzfähig sind wir noch lange entfernt.

 

 

Palmen satt

 

 

Morgen geht es noch zum Südpass, wo wir wahrscheinlich am Samstag dann endgültig Fakarava verlassen werden und wir wieder der rauen See ausgesetzt werden.

 

 

Alrisha ist ready

 

 

Spannend wird, ob wir noch Seebeine haben, denn es geht gegen an und die See erwarten wir „rau“!

 

 

 

Per SSB via Winlink über NZ gesendet mit Pactor 4 und Icom IC-718
vy 73 de OE3FWC/mm

4 Gedanken zu „Hirifa

  1. Andreas

    es ist ja nicht so schlimm, wenn man längere Zeit an einem wunderschönen Ort verweilt. Die Umstände haben es eben notwendig gemacht. Ihr seid ja eh nicht auf der Flucht. Weiterhin gut Besserung liebe Brigitte. An die rauhe See werdet ihr euch auch wieder schnell gewöhnen. Mast und Schotbruch und immer eine Handbreit. Alles Gute.

    Liebe Grüße Andy

    Antworten
    1. Brigitte Beitragsautor

      Lieber Andi!
      Nein, wir finden es auch nicht ganz so schlimm lange auf einem Platz zu sein. Aber jetzt muss es einfach weiter gehen, denn der Krantermin hängt wie ein Damokles Schwert über uns.
      Immer wieder sagen wir, wir machen keine Termine, aber leider bei Landterminen die länger als 2 Tage dauern braucht man unbedingt einen Termin.
      Jetzt schauen wie mal wie weit wir kommen.
      Ganz liebe Grüße noch aus Fakarava
      Brigitte

      Antworten
  2. Guepo

    Alles Gute für die Überfahrt. Ich werde wieder täglich mitfiebern. Ist wie Serie-Schauen nur real 😉

    Alles Liebe
    Günter

    Antworten
    1. Brigitte Beitragsautor

      Lieber Güpo!
      In unserem Interesse ist diese Serie hoffentlich nicht so spannend. 😉
      Alles Liebe
      Brigitte

      Antworten

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