Gedanken zur Freiheit (Tag 46 seit Q.)

Freiheit wird für uns Segler neu definiert!

der Ankerplatz in Atuona gezeichnet von Jill – SV Mollymawk

 

Freiheit ist: nicht nach Hause abgeschoben zu werden, sondern selbst zu entscheiden, ob man bleiben, oder in seine Heimat zurück kehren will.

Freiheit ist: selbstständig einkaufen gehen zu dürfen. Wenn auch nur in das kleine Geschäft bei der Tankstelle.

Freiheit ist: eine Stunde Ausgang pro Tag zu haben.

 

 

 

gemeinsam eine Geburtstagsparty zu feiern

Freiheit ist: andere Segler zu treffen, mit dem notwendigen Abstand und von Gesicht zu Gesicht zu tratschen und nicht nur über die Funke und WhatsApp!

Freiheit ist: endlich in den Ort gehen zu dürfen, wenn auch mit einem Badge (Ausweis) um den Hals tragend.

Freiheit ist: endlich wieder Bier oder Wein kaufen zu dürfen, wenn auch nur in geringen Mengen.

 

auch wenn wir eine eigene Flagge führen müssen

Freiheit ist: sich wieder auf der Insel frei bewegen zu können.

Freiheit ist: um Insel segeln zu dürfen, wenn auch nur in einem Abstand von max. 2 sm und mit einer Flagge in der Saling, die bedeutet, dass  wir hier unsere Quarantäne (40 Tage) im Schiff abgesessen haben und nicht erkrankt sind.

 

Die große Freiheit wäre schon die eine der anderen Inseln im Archipel der Marquesas besuchen zu dürfen.  Aber wir freuen uns über jedes Stückchen neue Freiheit, die wir langsam wieder zurück erhalten. 🙂

Die große Freiheit, die wir früher hatten, einfach mit dem Schiff zu segeln wohin wir wollen, wird für längere Zeit noch eine andere, eingeschränkte Freiheit sein …

2 Gedanken zu „Gedanken zur Freiheit (Tag 46 seit Q.)

  1. Füzer Werner

    Hallo Brigitte, hallo Ferry,
    so ändern sich manchmal die gemachten Pläne und die „Freiheit“ gewinnt ganz eine andere Priorität.
    Wichtig ist, dass Ihr gesund seid, alles andere kommt dann von selbst.

    Liebe Grüße!
    Anneliese u. Werner

    Antworten
    1. Brigitte Beitragsautor

      Hallo Anneliese und Werner!
      Mit all den Unannehmlichkeiten waren wir hier auf der Insel besser als sonst wo geschützt. Sie haben gleich am Anfang ihre heimkehrenden Kinder isoliert und so konnte hier nie der Virus ausbrechen.
      Auch waren die Menschen zu uns nie unfreundlich, natürlich teilweise distanziert, aber es gab keinen einzigen Übergriff auf uns Segler und sie halfen uns, wo sie nur konnten.
      So gesehen haben wir es gut erwischt.
      Ganz liebe Grüße von der schaukelnden Alrisha

      Antworten

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