Pachacámac oder Inti y Quilla

Übersichtskarte Pachacámac

Mit dem Taxi geht es um 09:00 Uhr gegen 15 Sol nach Miraflores, einem Stadtteil von Lima. Wir haben eine Tour gebucht bei Mirabus, die uns zu dieser antiken Stadt, die ca. 35 km außerhalb Limas liegt, bringt. Die Führung durch das angeschlossene Museum und die Anlage, die von dem deutschen Archäologen Max Uhle als einer der ersten ausgegraben wurde, erfolgt in spanischer und englischer Sprache.

Pachakamaq

 

 

Unser Bus ist einer, der es erlaubt oben im Freien zu sitzen oder unten geschützt vor Wind und Wetter. Da es leicht regnet, kalt ist und Wind geht finden sich fast alle Passagiere unten ein. Unsere Reisebegleitung erklärt einiges über Miraflores und die Nachbarschaft der weilen wir auf dem Weg aus der Stadt sind.

 

 

 

Sonnentempel (Sonne = Inti)

Pachacámac stammt dem Quecha Wort (eine indigene Sprache, die heute noch Amtssprache in Peru und Bolivien ist) „Pachacamaq“ ab und bezeichnet eine Gottheit und den Ort. „Pacha“ bedeutet soviel wie Erde oder Welt und „Camaq“ Erzeuger oder Schöpfer. Dargestellt in einer dreigeteilten Statue verdeutlicht das Bild von Gottheit, Mensch und niederem – im weiteren Sinne auch dem Tod. Diese wurde hier gefunden und ist im Museum ausgestellt.

Straße

Kaum angekommen geht es in das Museum und wir erfahren von der Lima, der Wari, der Ychma Kultur. Die Inca Kultur tritt erst um das 14. Jahrhundert hier auf den Plan und da war das Pachcamaq Reich wahrscheinlich bereits zerfallen. Naturgemäß erlaubt eine geführte Tour nur Erklärungen zu einigen Exponaten aber nicht zu allen. Individuell gereist hätte man mehr Zeit, aber keine englischsprachigen Erklärungen. Viele Ausstellungsstücke sind nur in Spanisch erklärt.

Grabfundstellen

Danach bringt uns der Bus bis zum Eingang in die antike Stätte. Die wichtigsten Bauwerke sind der Sonnentempel (Inci) und der Mondtempel (Quilla), des weiteren der „bemahlte Tempel“ und der „antike Tempel“, der nur als Ruine erhalten ist.

 

Sonnentempel

 

Wir wandern hinauf zum Sonnentempel, der am höchsten Ort erbaut ist, und umrunden ihn. Am Weg dorthin sehen wir auch den „bemalten“ Tempel und eine Begräbnisstätte. In den Bauten lassen sich die Handschriften der verschiedenen Kulturen finden, da diese jeweils eigene Techniken benutzen.

 

Mondtempel (Mond = Quilla)

Wieder unten beim Bus bringt uns dieser beim Verlassen der Anlage noch zum Mondtempel. Es bleibt Zeit für ein paar Fotos und dann wird die Heimreise angetreten. Leider kann man ihn nicht betreten, da ein Erdbeben starke Beschädigungen hinterließ. Der Mondtempel oder Palacio de las Mamacuna (Haus der auserwählten Frauen) wird auch Acllahuasi genannt.

 

Gegen 14:00 sind wir wieder zurück in Miraflores – zu zeitig schon ins Hotel zu fahren.

 

am Sonnentempel ohne Sonne

 

Nach einer Stärkung marschieren wir nach …