Marina Cay


Wir gehen in Spanish Town relativ spät Anker auf, sind es doch nur 5 sm bis Marina Cay. Genua raus und kurze Zeit später hängen wir schon auf einer Boje. Keine Chance zum Ankern. Egal, dafür liegen wir relativ geschützt hinter dem Riff.

Am Nachmittag schreiben wir unseren Bericht über unser letztes Jahr. Wir veröffentlichen ihn auch im Facebook. Danke, liebe Leser ihr habt unseren Rekord der Tagesclicks bei weiten gebrochen. 594-mal wurde an diesem Tag unser Blog aufgerufen! Danke auch für die vielen Wünsche und netten Kommentare am Blog und vor allem im Facebook.

 

Zur Happy Hour gibt es heute auch Live Musik und die wollen wir uns geben. Wir treffen uns mit Kathi und Friedl und laufen den „Berg“ zur Bar hinauf. Hier gibt es den Pusser‘s Rum.

 

 

Pusser ist im Navy-Slang ein Versorgungsoffizier. Bis 1970 wurde jedem Mann in der Royal Navi eine Rumration zugestanden. 9 Jahre später begann Pusser’s Rum Limited Rum nach dem Original Royal Navi Rezept zu produzieren, welcher eine Mischung von 5 westindischen Rumsorten beinhaltet.

Die Live Musik, war leider nicht immer live, aber wenn er gespielt und gesungen hat, war es sehr gut.

Am nächsten Tag wollen wir uns das Eiland noch ein bisschen ansehen und auch der Rum hat uns gestern sehr gut geschmeckt, also muss er auch an Bord.

 


 

Gleich am Steg gibt es ein englische Telefonzelle. Wir genießen den Ausblick von oben und auch den Strand.

 

 

Zurück auf Alrisha gehen wir Boje auf und wollen uns nur in die Trellis Bay verlegen. Wir finden keinen Ankerplatz und Boje wollen wir nicht schon wieder bezahlen, den die kosten in den BVI’s pro Nacht 30 USD.

 

Great Camanoe

Wir motoren weiter in die Lee Bay auf Great Camanoe. Nur ein Kat ist in der Bucht. Bis zum Abend werden es 8 Ankerlieger. Wir können auch einem Charterer behilflich sein, denn er will unbedingt zwischen uns allen ankern und vergisst, dass er auf 8-11 m Tiefe auch ein wenig mehr Kette braucht, damit er nicht slippt. Ferry empfiehlt ihm näher an den Strand zu gehen und siehe da, der Anker fällt, seine übliche Länge von 15m liegt am Boden und er slippt nicht und kollidiert mit keinem anderen Ankerlieger.

Ferry kocht uns ein mildes Thai Gericht mit Hummersticks und Reis. Zum Gedenken an den verstorbenen Roger Moore schauen wir uns seinen ersten Bond – „Live and let die“ an.