Unsere Standardbesegelung ist derzeit 2 bis 3-fach gereffte Genua. Untertags versuchen wir nun Süd zu machen und in der Nacht segeln wir vor dem Wind. Weiterhin haben wir Wind aus E-ENE mit bis zu 30 kn, in der Nacht in sogenannten „Squalls“ sogar wieder einmal bis 36 kn.
So wie es zurzeit aussieht, bleibt uns der Wind (27 kn Grund bis 35 kn in den Böen) mindestens bis Mittwoch erhalten.
Gestern Vormittag brach die Umlenkrolle des Windpiloten, da müssen ganz schön Kräfte wirken. Zuerst haben wir die Rolle gegen eine neue getauscht, da aber bei dieser die Leine nicht in der Rolle bleiben wollte, wurde die kaputte einfach repariert und wieder montiert.
In der Nacht hatten wir eine Begegnung mit einem Frachter, der uns auf 1,3 sm heran kam. Das AIS löste Alarm aus. Es ist schön wieder ein funktionierendes AIS zu haben.
Wir schlafen, weil wir müde sind, denn bei diesem Geschaukel könnte man dies einfach nicht mehr.
Hallo ihr zwei Seebär(in)en,
verfolge euer tun mit Interesse – bin nicht sehr gesprächig hier, aber aus meiner Sicht ist die Karibik für euch schon in greifbarer Nähe 🙂
„Handbreit“ passt vielleicht für die aktuelle Rout nicht so ganz – also: mirno more! Mögen die Wellen auf ein angenehmeres Maß sinken.
Hallo Klaus!
Danke für Deinen Kommentar. Und weil ich jetzt entspannt im Yachtclub von Barbados die verpassten Postings beantworte, denke ich mir – war eh‘ nicht so schlimm ?
Wie ihr wisst bange ich mit euch mit. Aber ihr habt ein gutes Schiff, ihr seid gut vorbereitet und habt viel Erfahrung. Ich bin überzeugt davon, dass ihr diese neue, große Aufgabe gut überstehen werdet. Aber die Unsicherheit ist immer da. Deshalb bete ich für euch, dass nichts unerwartetes passiert.
Weiterhin alles Gute.
Güpo