Bis ans Ende des Atolls

fast am Ostende von Makemo

 

Das Atoll von Makemo unterscheidet sich von Raroia dadurch, dass Makemo im Wesentlichen zwei große Inseln hat und die Ostseite nur durch ein Riff vom Meer getrennt ist. Raroia hat viele kleine und mittlere Motus mit kleinen, nicht für Yachten geeigneten, engen Pässen.

 

 

so unterschiedlich kann ein Motu sein

Da ja schon wieder ein Mara’amu angesagt ist und diesmal mit über 30 kn Wind aus SE, verziehen wir uns alle ans Ostende. Die knappen 11 sm motoren wir und nutzen den Strom gleich zum Wasser machen. Noch immer sind wir mit unserem Stromhaushalt nicht zufrieden. Inzwischen wissen wir, dass bei einer Solarzelle eine Diode kaputt ist. Auch muss Ferry die Batterien noch durchmessen, denn da hat es etwas.

 

Das nenne ich knapp ankern

Unten angekommen, suchen wir uns einen Ankerplatz. Als wir fertig sind, funkt uns unser Nachbarboot, die Baloo, an und meint wir stehen zu knapp bei ihm. Ferry meint nein, aber ich schnorchle das mal ab. Zu knapp sind wir nicht, aber wir wollen die nächsten Tage unseren Frieden haben und ankern um. Außerdem heißt es eh schon, das wir vor dem Ort zu knapp bei SyBo geankert hätten. Das stimmt nicht, denn wir ankerten einen Tag vor Ihnen und sie meinten bei ihrer Ankunft: Das ist schon OK, sie bleiben ja nur eine Nacht. Aus einer Nacht wurden 3 Nächte, so ist das Langfahrtleben halt. Heute in der Früh haben sie uns 2 mal berührt. Es ist nichts passiert, aber wir sind viel zu gutmütig.

 

ein Spaziergang

 

Am Sonntag nutzen wir noch das schöne Wetter aus um auf der Insel spazieren zu gehen. Wir wandern bis zum Ende des Motus und treffen dort Wolfi und Doris in einem wunderschönen natürlichen Swimmingpool und davor tobt die Brandung. Schnell sind die Kleider beiseitegelegt und schon bin ich im Wasser bei Doris.

 

Wolfi kraxelt auf die Palme und erntet Trinkkokosnüsse

 

 

Am Weg zurück erntet Wolfi für uns eine Trinkkokosnuss und wir erfrischen uns daran. Ferry findet eine wunderschöne Kauri Muschel.

 

 

 

Nach über 4 Stunden sind wir wieder zurück am Schiff. Die Insel ist wunderschön, viele Kokospalmen und immer wieder kleine Baracken, die während der Kopra Ernte genutzt werden.

 

 

mit Sailmail per Pactor 4 und SSB Funk übertragen.

de OEX8635

2 Gedanken zu „Bis ans Ende des Atolls

  1. guepo

    Klingt nach Paradies, wenn nicht immer wieder Starkwind wäre.
    Diese Woche kommt der Sommer (über 30 Grad) auch wieder in die Heimat.

    Liebe Grüße
    Günter

    P.S. und viel Glück für die Elektrik !

    Antworten
    1. Brigitte Beitragsautor

      Lieber GüPo!
      Auch das Paradies hat seine Schattenseiten. Wir haben jetzt Winter und da sind halt mal immer wieder Starkwinde angesagt, aber ab August/September soll es besser werden.
      Liebe Grüße Brigitte

      Antworten

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