Tuherahera oder Maururu

alles gepflegt

 

Die Hauptinsel von Tikehau ist Tuherahera und so heißt auch die Ortschaft. Wir wollen sie erkunden. Gestern haben uns noch Österreicher besucht und von denen haben wir natürlich ein paar Tipps erhalten. Morgen werden wir Ihnen folgen.

 

 

Palmen wohin man schaut

 

Das Schlauchboot habe ich schon am Vortag aufgeblasen. Heute kommt noch die Persenning drauf, denn die Sonne macht alles kaputt. Jetzt kann es wieder ins Wasser. Noch die Ruder und den Tank rein. Jetzt fehlt nur mehr der Motor. Wir haben enormen Schwell, erinnert uns ein wenig an die Osterinsel. Ohne große Probleme heben wir den Außenborder mit den Kran ins Dinghi.

der Flughafen

 

Ich packe noch alles zusammen. Wir beschließen nur in der Badehose bzw. Bikini in den Hafen zu fahren. Die Kleidung kommt in einen wasserdichten Sack. Ich sperr Alrisha noch ab, nicht das es hier nötig wäre, aber wir haben es uns angewöhnt, wenn wir fort gehen, alles zu verschließen.

 

Ferry startet den Motor ich krieche ins Beiboot und Ferry gibt mir das OK für das los machen der Festmacherleine. Ferry gibt den Vorwärtsgang rein und der Motor stirbt ab. Langsam treiben wir am Hafen vorbei. Der Motor lässt sich nur schwer starten, stirbt gleich wieder ab bzw. zickt überhaupt.

Zum Glück kommt gerade ein Boot raus und merkt, dass wir Probleme haben. Er bietet uns ein uns abzuschleppen. Wir wollen unbedingt in den Ort, irgendwie kommen wir schon wieder zurück. Kaum können wir im Hafen anlegen, ist er auch schon wieder fort. Wir können gerade mal „Maururu“ sagen. Ferry probiert weiter ihn zum Laufen bringen. Er will einfach nicht. Wahrscheinlich ist der Vergaser verdreckt.

Wir lassen uns den Tag nicht verderben. Wir finden den Bäcker und bestellen für den Nachmittag 2 Baguettes. Fragen nach, wo wir unseren Müll entsorgen können und man nimmt ihn uns ab – Maururu! Bei der Post gibt es einen Hotspot. Hier können wir uns wieder bei unseren Freunden melden und ein wenig ins Internet schauen, was es neues gibt.

Der Ort besteht aus 2 Hauptstraßen, die Parallel zum Strand laufen. Die meisten Gärten sind gepflegt und vieles blüht. Aber man merkt diese Insel ist nicht so reich, wie die Gambiers. Hier ist eine Ruhe, die schon fast beängstigend ist. Es gibt ganz wenige, eher alte Autos. Viele Einwohner, aber auch Touristen sind mit dem Fahrrad unterwegs. Und jeder grüßt einem mit „Ia Orana“.

Am Hafen soll es eine gute Snackbar geben. Sie ist gut besucht und viele nehmen sich ihr Mittagsessen mit. Ferry isst gebackene Shrimps und ich gebackenes Huhn. Beides war ausgezeichnet.

Wir spazieren bis zum Flughafen. Ja, auch hier haben sie einen Flughafen. Ich glaube inzwischen kann man jedes Atoll anfliegen. Sie leben hier auch ein wenig vom Tourismus. Gibt es doch das Pearl Ressort. Hier stehen die typischen Häuschen im Wasser.

wir werden abgeschleppt

Wir schauen noch bei einem Dive-Shop vorbei, denn wir wollen unbedingt durch den Pass tauchen und das ist besser mit einer Tauchschule. Müssten wir doch unser Dinghi nachschleppen, da es meistens ein Drift-Tauchgang ist. Außerdem sieht man meist mehr mit einem Guide.

Um 16:00 können wir unser Baguette abholen und das tun wir auch. Leider gibt es da ein kleines Problem. Ferry hat „Alrisha II“ geschrieben und 2 Stück gemeint. Die haben es als 11 interpretiert. Ich hoffe sie sind uns nicht ganz böse. Maururu, dass wir nur 2 Stück kaufen mussten!

 

 

Im Hafen angelangt, probiert Ferry wieder den Motor zu starten. Sobald er da ist, stirbt er schon wieder ab. Da kam gerade eine ganze Familie mit dem Boot rein und frage ganz lieb ob sie uns zu Alrisha zurück schleppen könnten. Natürlich, und schon sind wir im Schlepp. Bei Alrisha angekommen, wollen wir Ihnen eine Kleinigkeit geben. Sie nehmen es nicht an. Ein ganz großes Maururu

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