Ausflug auf Mangareva

Südseekathedrale

 

Uns reicht die Arbeit am Boot und wir fahren einfach an Land und spazieren vor zur Kathedrale Saint-Michel oder auch „Südseekathedrale“ genannt. Sie wurde Mitte des 19.  Jh. Aus Korallenstein erbaut. Die Türme erinnern an Notre Dame, die ja derzeit leider in Flammen steht, und sie ist die größte in Französisch-Polynesien. Hier finden 2 000 Leute Platz, der Archipel hat ca. 1 600 Einwohner.

 

 

 

Altar geschmückt mit Muscheln

 

Diese Kathedrale und weitere Gebäude wurden während der Herrschaft vom französischen Priester Honoré Laval und Francois d`Assie Caret gebaut. In dieser Zeit wurde auf Grund der absurden Bauwünsche und die Unterdrückung der Bevölkerung die Zahl der Einheimischen von 5000 auf 463 reduziert. Laval wurde 37 Jahre später des Mordes angeklagt und für psychisch krank erklärt.

 

weiter geht es

 

Wir wollen weiter und folgen der Straße auf die andere Seite der Insel.

 

 

 

 

Wir finden Pampelmusenbäume  und pflücken uns eine davon. Sie ist leicht süß und nicht so bitter wie eine Grapefruit und äußert saftig. Auf der anderen Seite angekommen, spazieren wir der Bucht entlang.

 

 

 

Perlenfarm

Der Meer zeigt uns alle seine Farben. Auch können wir die Häuser der Perlenfarmen mitten in der Bucht bestaunen. Wir wollen nicht die ganze Insel umrunden, sondern eine sogenannte „Traversier“, eine Abkürzung, über den Berg, nehmen.

 

 

 

da müssen wir drüber

 

Da es die letzten Tag viel regnete hat sich ein kleiner See beim Einstieg gebildet. Es liegen Baumstämme herum, damit man trockenen Fußes auf die andere Seite kommt. Aber wir sind ja im Dschungel gut ausgebildet worden, somit kann uns so etwas nicht mehr schrecken.

 

 

auch ein umgestürzter Baum liegt am Weg herum

 

Auch ein umgestürzter Baum der über den steilen Weg liegt, bremst uns zwar ein wenig ein, aber wird bravourös bewältigt. Der Weg selbst ist sehr steil und noch sehr feucht. Wir helfen uns gegenseitig über größere Hindernisse und ärgern uns in Sandalen unterwegs zu sein und nicht mit alpinen Schuhen, die wir ja am Schiff haben.

 

geschafft

 

Endlich sind wir oben angelangt und wir gehen durch einen kleinen Tunnel und auf einmal haben wir den Ausblick auf unsere Ankerbucht.

 

 

 

Blick auf unserem Ankerplatz

 

Wow, wie schön ist das. Wir sehen nicht nur unseren Ankerplatz, sondern auch weit ins Atoll. Es wird Zeit, dass wir unseren Ankerplatz verlassen und von vor eine andere Insel legen.

 

 

 

Blick auf die Motus

 

Der Weg geht steil bergab. Links vom Pfad, fällt der Berg kerzengerade ab. Also bitte keinen Fehltritt. In der Mitte des Weges, gibt es einen großen Felsen, der noch zu überwinden ist. Auch das ist kein Problem und schon sind wir unten beim Jojo.

 

 

Durchgeschwitzt und voller Erde an den Beinen freuen wir uns auf einen Sessel und kaufen uns ein Bier. Die Insel gefällt uns, das war bestimmt nicht der letzte Ausflug.

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