Fuerteventura – die Dünen

Unsere Hauptattraktion ist eigentlich gleich um die Ecke – der Parque Natural de Corralejo. Durch die Dünenlandschaft geht eine Straße, die sie schon lange sperren wollen. Noch kurz bevor der Park 1982 zum Naturpark erhoben wurde, sind noch schnell zwei riesige Hotelkomplexe in die Dünenlandschaft gebaut worden – absolut hässlich.

In den Dünen leben auch Ziegen, so wie es auf der ganzen Insel immer wieder Ziegen zu sehen gibt. Meist sind sie aber hinter Zäunen, diese aber dürften wilde Ziegen sein. Es scheint an ein Wunder zu grenzen, das die von so wenig überleben können. Wir erklimmen die erste Düne und dann noch eine, um dann endlich am Meer zu sein. Heute ist am Strand eine rote Flagge, kein Baden erlaubt. Erstens ist die Brandung heute sehr stark und damit geht auch oft eine Strömung einher. Zurück beim Auto haben wir überall Sand.

Weiter geht es an der Ostküste nach Puerto del Rosario. Erstens gefällt uns die Hauptstadt nicht wirklich und zweitens finden wir keinen Parkplatz.

Caleta de Fuste

Caleta de Fuste

Wir beschließen weiter der Küste entlang zu fahren und uns eine der Urlaubszentren anzusehen. Caleta de Fuste wird als eine der besseren Reißbrett Urlaubszentren empfohlen. Das ist eine Stadt, die nur aus Badegästen besteht. Huch, das ist aber nicht wirklich was für uns. Im Hafen gönnen wir uns einen Drink, na eigentlich war es nur ein Bier und ein Cola und dürfen fast €7.- dafür bezahlen.

 

Uns treibt es weiter. Ferry will sich den Oasis Park im Süden der Insel ansehen. Als wir dort sind, ist es bereits 13:45 und der Eintritt pro Person beträgt € 33.-, die Halbtageskarte um € 19.- ist erst um 15:00 gültig. Um 18:00 schießt der Park.

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Pozo Negro

Somit geht es wieder nordwärts. Wir besuchen Pozo Negro, einen Strand in der Einöde mit schwarzen Steinen. Die Fahrt dorthin ist schön, hier können wir wieder viel Lava sehen. Das einzige Lokal ist sehr gut besucht und wir bestellen uns eine Fischsuppe und Muscheln. Beides ist hervorragend und auch die Preise passen.

 

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Pozo Negro

 

 

Über Antigua wollen wir nach Tindaya, den heiligen Berg. Doch schnell noch ein Stopp beim „Museo del queso majorero“ das die nämliche Ziege und deren Käseerzeugung den Besuchern näherbringt. Natürlich darf die Fauna und Flora nicht fehlen, sowie die Entstehung der Inseln.

 

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Museo del queso majorero

Gefunden haben wir auch Tindaya – nur welcher Berg der „heilige Berg“ sein soll, da sind wir uns nicht sicher.

Über La Olivia geht es nach Hause, wir räumen das Auto aus, geben es zurück und gönnen uns noch einmal den Asiaten (Sushi, Pekingente und Teppan satt) um € 12,50 p.P.

 

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Museo del queso majorero

 

Am Nachbartisch sitzen Italiener aus Rom, deren Sohn hier verheiratet ist und wir kommen ins Gespräch. Trotz 7 Jahre Aquileia ist unser italienisch, nun ja – mangelhaft, aber die Konversation läuft hervorragend in Englisch.

Fuerteventura hat uns sehr gut gefallen, aber, wenn wir entscheiden müssten, würden wir Lanzarote und vor allem La Gaciosa für einen längeren Aufenthalt vorziehen. Wir sind nicht so sehr die Strandlieger – wir wollen erkunden, die Natur entdecken, natürlich gewachsene Orte sehen.

 

 

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Museo del queso majorero

Der Tourismus scheint uns hier in Fuerteventura noch mehr im Vordergrund zu stehen als auf den beiden vorher besuchten Inseln. Nun, hier wird wirklich etwas geboten – für Windsurfen, Kite-Surfen, Wellenreiten, Tennis, Golf, Hochseefischen, Unterhaltung und Restauration aller Art.

 

 

unser Ausflug

unser Ausflug

 

 

Chapeau!

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