Alles hat sein Ende

Heute steht Tanken, Ausklarieren und nach Aquileia fahren am Programm.

Getankt und Ausklariert ist schnell. Leider sind 2-4 Knoten Wind einfach zu wenig. Wir kreuzen eine Verkehrtrennungsgebiet und natürlich ist ein großer Frachter im Weg. Zuerst will Ferry vor ihm vorbei, aber Ich meine „Musst du immer vorn vorbei. I geh mal in den Keller und hab Angst. Zum Glück seh i e nix bei die Luken raus.“ Ferry geht vom Gas und lässt den Pott vorbei fahren.

Da wir Ententeich haben, fange ich schon mit der Endreinigung in der Pantry an.  In der Einfahrt von Grado nach Aquileia, gibt es auf einmal einen Lärm, so wie wenn wir mit dem Schwert bzw.  dem Ruder etwas berührt hätten. Ferry pumpt das Ruder und Schwert noch komplett herauf und von dort wird es sich nicht mehr wegbewegen.

Ach ja und es fängt zu regnen an und wer behauptet, wenn es regnet gibt es keinen Wind, der irrt. Pünktlich zum Anlegen ohne Schwert und Ruder kommen die Manöverböen. Das erste Anlegemanöver geht daneben, das zweite beenden wir vorzeitig. Inzwischen geben wir ein Hafenkino ab. Michi kriegt mit, dass wir nicht mehr manövrieren können und eilt zu Hilfe. Gemeinsam schaffen wir es Alrisha in die Box zu bringen. Sobald wir kein Ruder und kein Schwert haben können wir einfach die Fahrt achteraus nicht mehr kontrollieren. das ließe sich nur mit einem Bugstrahlruder kompensieren.

Nach einem oder zwei Captain Morgan geht es uns allen besser. Zum Glück ist nicht viel passiert. Morgen wird Alrisha noch geputzt und dann werden wir schon abgeholt und der Alltag beginnt wieder – es wird schwer sich wieder an Schuhe, Kleidung und Uhren zu gewöhnen.

1 thought on “Alles hat sein Ende

  1. Alfred

    Leider geht der Urlaub immer zu schnell vorbei- Beileid. Wir werden heute Richtung Biograd fahren und
    eine Woche (waren heuer schon 3 Wochen unterwegs) auf unserem Schiff verbringen. Lg Alfred

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