The Bridge

Zeitig geht es weiter, denn wir wollen nach Patras und noch einen Liegeplatz bekommen. Am Anfang müssen wir noch motoren, dann aber kommt Wind auf und wir segeln zuerst mit Groß und Genua, später nur mehr mit Groß vor dem Wind Richtung der Brücke, die den Peloponnes und das Festland verbindet.

Die Brücke Harilaos Trikoupi ist 2,2 km lang und mußte als Schrägseilbrücke gebaut werden, damit sie ein Erdbeben der Stärke 7 und Windstärken bis zu 140 km/h aushält. Und es gab noch das Problem, dass sich der Peloponnes jährlich um ein paar Millimeter vom Festland entfernt, zu lösen. Für griechische Verhältnisse eine reife Leistung , denn in nur 4 Jahren Bauzeit wurde sie im August 2004 eröffnet und sie ist auch fertig.

Die Brücke ist Mautpflichtig und kostet über 13€. Will man unten durch, muss man sich 4sm vor der Brücke beim Rio Traffic melden. Man gibt die Länge des Bootes, die Masthöhe und den Zielort an, dann erhält man Anweisungen wo man durchfahren darf. 1Seemeile davor meldet man sich nochmals und man bekommt die Freigabe für die Durchfahrt. Wir durften die südliche Durchfahrt benutzen und wir konnten hindurchsegeln.

Eine halbe Stunde später liegen wir gut vertäut in der Marina Patras, die erste Marina wo wir auch was bezahlen müssen – 40€ für 2 Tage, wo bekommt man das noch in Kroatien. Wasser und Strom natürlich inbegriffen. Nachteil dieser Marina ist es, dass man 2km in die Stadt hat.

2 Gedanken zu „The Bridge

  1. andreas platzer

    2km in die Stadt? das ist wie vom Hafen Mörbisch bis zum Mudi

  2. Ferry

    Ja, aber die Seestraße ist wunderschön. und hier läufst Du einen 6 km langen Hafen entlang auf einer Straße wo sie dich übern Häufen fahren, wenn du nicht zu Seite springst.

Kommentare sind geschlossen.