Zuerst der Tiefenmesser, …

Kirche auf Trizionia

Kirche auf Trizionia

Als wir Anker auf gehen wollen und dafür die Navigation aufdrehen, bekommen wir keine Angaben über die Tiefe. Also wird der Start verschoben und alle Kabelverbindungen mit einem Kontaktspray eingesprüht, dann alles wieder zusammengebaut und schon ist es wieder eine Stunde später.

Endlich wieder Anker auf und ihn vom vielen Schlamm befreien. Nun geht es hinaus aus der geschützten Bucht.

Allerdings haben wir keine Logge mehr. Da dürfte beim Zusammenbauen ein Kabel locker geworden sein. Da aber alle anderen Instrumente funktionieren, beschließen wir weiter zu fahren. In der Bucht hatten wir 13 Knoten Wind und als wir um die Ecke biegen, bläst uns der Wind mit 23 Knoten entgegen. Da das aber auch unsere Richtung ist wo wir hin wollen, drehen wir einfach um. In der „Marina“ ist kein Platz mehr frei, wo wir nicht längsseits auflandig liegen würden, also ankern wir wieder.

Das Problem ist schnell gelöst –  wie vermutet hat sich beim zusammenbauen ein Kabel gelöst. Brigitte beschließt einfach den Tag zu nutzen und zu putzen. Den Ausflug in den Ort haben wir uns auch verdient, da wir in dieser Bucht insgesamt 7 mal geankert haben, damit er 2 mal hält – der Grund ist weicher Schlamm versetzt mit Seegras, alles was so ein Bügelanker überhaupt nicht liebt.

2 Gedanken zu „Zuerst der Tiefenmesser, …

  1. andreas platzer

    ich verfolge eure Berichte mit Spannung und Freude

    1. Brigitte

      Danke lieber Andi, jetzt wissen wir das der Kommentar in unserem Blog auch funktioniert. Manche haben nämlich berichtet sie können keinen Kommentar hinterlassen.

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