Wir lassen Invercargill hinter uns und fahren Richtung der Catlins Beach Scenic Street. Bevor wir uns aber über die kurvenreichen Straßen fahren brauchen wir noch einen kurzen Stopp in Fortrose. Schon dort werden wir mit der ursprünglichen Natur überrascht. Pferde werden am Strand spazieren geführt.
Nur ein paar Minuten später nehmen wir die Abzweigung zu den Klippen. Kein Geländer hält dich vom Absturz in die Tiefe ab. Es scheint zwar die Sonne, aber der Wind weht stark und es ist kalt (unter 20 Grad).
Weiter geht es zum Leuchtturm Waipapa. Es ist nicht weit und somit auch für Ferry leicht erreichbar. Er wurde gebaut, nachdem ein Schiff aufgelaufen ist. Das Wrack sieht man noch heute bei Ebbe. Wir waren ein bisschen zu spät dran und so konnten wir es nur erahnen.
Auch finden wir hier Seelöwen, wobei der eine wirklich wusste dass er fotografiert wird und hat sich wie ein Modell verhalten.
Ich mach noch einen Abstecher zu den alten Macrocarpa (Zypressen). Die starken Küstenwinde beeinflussen den Baumwuchs. Die verdrehten, knorrigen Äste und die stark tief herabhängenden bilden einen guten Windschutz.
Weiter geht es zum Slope Point. Es ist der südlichste Punkt der Südinsel. Wir befinden uns nun auf 46.40 S 169.0 E. Es ist aber nicht unser südlichster Punkt. Seglerisch war es Deseados 47.45 S 65,54 W (Argentinien) und mit dem Bus waren wir in Rio Gallegos 51.37 S 69.13 W (Argentinien).
Da es für Ferry zu weit zu gehen ist, spaziere ich alleine dorthin. Na ja, alleine kann man das nicht nennen. Viel zu viele Touristen sind unterwegs, das hat auch was gutes für sich, denn ich bekomme mein Foto.
Auch die Curio Bay lassen wir nicht aus. Hier gibt es einen recht netten Campingplatz. Fast jeder Camper hat sein eigenes lauschiges Plätzchen. Nachteil, die Sanitären Anlagen sind ziemlich weit weg.
Für heute machen wir Schluss und fahren nach Chasland. Am Weg dorthin suchen wir noch nach einem Wasserfall. Leider sehen wir nur ein Bächlein. Direkt am Campingplatz ist auch ein Restaurant und wir genießen es uns verwöhnen zu lassen.
Und wir haben schon wieder schlechtes Wetter. Nein, wir bleiben nicht hier. Hoffen wir, dass das Wetter noch aufklart und der Regen aufhört. Wir lassen die Caves aus, da sie nur bei Niedrigwasser begehbar sind und wenn man bis zum Bauch im kalten Wasser stehen will.
Was wir aber unbedingt anfahren wollen ist der Nugget Point. Über eine steile, sehr kurvige und schmale Straße geht es hinauf zum Ausgangspunkt. Es nieselt noch ganz leicht, aber da oben bläst einem der Wind einfach vom Fleck.
Ferry beschließt im Auto zu bleiben. Was auch gut ist, denn durch den Regen sind die Wege rutschig. Ich gehe nur bis zur Plattform, wo ich Angst bekomme, dass mich der Wind in die Tiefe stürzt. Ich beschließe für mich, ich verzichte auf den Leuchtturm der in 1 km Entfernung steht.
Unser nächstes Ziel ist Dunedin, aber das ist eine andere Geschichte.












