Fritz und der Trans Ocean

Fritz

Ein Besuch bei Fritz, einem Deutschen, der seit 40 Jahren hier lebt und einen Trans Ocean Stützpunkt leitet, ist angesagt. Als Gastgeschenk bringen wir ihm eine Flasche Rum mit.
Bei ihm kann man Wäsche waschen und wenn es schon mal einen sonnigen Tag gibt, müssen wir das ausnützen. Denn die Wäsche wird nur gewaschen, aufgehängt wird sie dann am Schiff zum Trocknen.

 

Bücher, Flaggen und die Legionärsecke

Während die Wäsche wäscht und wir bei einem Bier sitzen, erzählt er von seinem Leben als Fremdenlegionär und wie er nach Französisch Polynesien gekommen ist. Als er noch rüstiger war, gab es bei ihm immer wieder mal ein Fest. Jetzt ist er 78 Jahre und kämpft mit seinem kaputten Kreuz, dass ihm immer mehr zu schaffen macht. Aber noch heute bekommt man Früchte von ihm geschenkt, bzw. darf man sie vom Baum pflücken. Auch stellt er gerne 100 Liter Trinkwasser zur Verfügung. Man muss nur selbst seine Kanister mitnehmen, denn seine sind auf irgendeinem Schiff verblieben.

Fritz’s Gästebuch

Natürlich freut er sich Deutsch zu sprechen und wir bekommen gleich seine Gästebücher zum Ansehen und wir dürfen sie für eine Widmung mitnehmen. Da haben sich unter anderem Rollo Gebhardt, die Nomad/Seenomaden (Doris & Wolfgang), die Ion Lady (Natalie & Micha), die Comodo (Gisela & Peter, kennen wir aus Argentinien), die September (Gaby & Hans) , Kira von Celle (Beate & Detlev), Taurus (Barbara & Christoph), So Long & Galenaia (Susanne & Tony, ein Ehepaar mit 2 Schiffen unterwegs), Ave Gitana (Sandra & Reini Gelder), Shambala (Sandy & Hr. K), Pitufa (Birgit & Christian, seit 6 Jahren in Französisch Polynesien), Inti (Jonathan & Caudia), Seven Seas (Veronika & Robert) und natürlich Atanga (Sabine & Joachim) verewigt.

 

Fritz Haus

 

 

In seinem Haus hängen an den Wänden überall Flaggen, teils mit Widmungen. Gerne erzählt er Geschichten von den einzelnen Seglern.

 

 

unser Blogeintrag

 

 

 

Leider ist seine Frau sehr früh gestorben, aber er hat mit ihr 6 Mädchen in die Welt gesetzt und die haben ihn mit 10 Enkerl und 2 Urenkerl beschert.

 

 

 

Inzwischen haben wir ihn schon drei Mal besucht und jedes Mal ist die Freude groß. Mit der Flasche Rum haben wir seinen Geschmack getroffen und er „kauft“ uns eine weitere Flasche ab, wir bezahlen das Waschen mit Rum. Gerne würde er mehr Rum von uns haben, leider haben wir nicht unendlich viel Rum im Bauch von Alrisha.

 

 

 

Vielen Dank dass du immer ein Herz für uns Segler hattest und bleibe noch lange Gesund. Möge dein Kreuz nicht zu viel Schwierigkeiten machen. Er grüßt alle Segler die ihm besucht haben.

P.S.: Inzwischen sind die Bilder von der Überfahrt und von Pitcairn hochgeladen. Viel Spaß beim Ansehen.

2 Gedanken zu „Fritz und der Trans Ocean

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