Weiter nach Isabela

Den Christtag verbringen wir mit faulenzen. Beide sind wir müde, die letzten Nächte waren sehr kurz und sehr unruhig. Überhaupt gibt es auf Galapagos angeblich keine ruhigen Ankerplätze, alle sind rollig.

Darwinfinken trifft man überall

 

 

Den Stefanietag verbringen wir mit den Vorbereitungen für die Weiterreise. Wir brauchen Gemüse und für die nächsten Tage Fisch oder Fleisch. Auch müssen wir unsere Tauchsachen holen, Geld abheben, denn auf Isabella soll es keinen Automaten geben. Und man muss ja fast alles Bar bezahlen, denn bei Kreditkarte ist ein Aufschlag von 12%.  Endlich haben wir auch einen Automaten gefunden, der 400 USD hergibt und weniger Spesen verrechnet.

 

 

Fregattvögel, die Diebe

 

Auch brauchen wir wieder eine Zarpe für Isabella. Wir treffen unseren Agenten am Steg und bekommen die Zarpe überreicht. Dann schnell Geld abheben und weiter geht es zum Gemüsemarkt. Wir können Zwiebel, Jungzwiebel, Tomaten, Gurken und Eier erstehen.

 

Am Weg zur Tauchbasis bleiben wir noch bei unserem Lieblingslokal, großes Bier um 5 USD, stehen und essen einen Cheeseburger zu zweit. Er ist riesig und kostet 6,50 USD.

Beim Shop angekommen holen wir erstmals unsere Stempel fürs Logbuch und dann suchen wir unsere 7 Sachen zusammen.

Fregattvögel

 

 

Beim Fischmarkt ist großer Auflauf, haben sie doch einen guten Fang gemacht, eine Art Drachenkopf!

 

 

Wir halten ein Taxi an, dass uns zum Supermarkt bringt. Ich warte draußen, Ferry kauft noch schnell ein. Was findet er, Bier um 50% reduziert. 6 Stück ½ Liter für 1,005 USD. Ein Schnäppchen, leider gibt es nur 4 Packungen. Wo sind die Zeiten wo wir 0,24 € bezahlt haben.

lauwarmer Salat mit Shrimps und Avocado

 

Zurück am Schiff machen wir Alrisha Auslauf bereit. Alles wird wieder gut verstaut. Zum Abendessen gibt es Salat mit Shrimps und Avocado.

06:00 Tagwache, 07:00 Anker auf, 08:00 Motor aus. Groß ist im 2. Reff, Genua am Anfang im 3. Reff. Bald können wir die Genua mehr ausrollen. Es geht am Wind nach Isabella. Das Wetter ist total bewölkt, dann reißt es ein bisschen auf, nur um dann kurz vor der Ankunft zu regnen.

 

 

Unser Autopilot gibt noch immer eigenartige Geräusche von sich, also steh ich wieder hinter dem Ruder. Es geht flott dahin. Leider dreht der Wind und wir können unseren Kurs nicht mehr halten und wir kommen den Felsen immer näher. Somit kommt die Genua weg und wir motoren das letzte Stück. Hat auch seinen Vorteil, dann kann auch gleich der Watermaker laufen.

Schon um 15:45 fällt der Anker in einer sehr seichten Bucht. Es waren 48,2 sm in knapp 9 Stunden.

Isabella

Wir informieren unseren Agenten und um 16:30 sind auch schon der Portkapitän und sein Lakai, sowie unser Agent auf Alrisha. Dieses Mal haben wir einen sehr strengen. Er will unsere Navigation sehen, unser Radar, unsere Feuerlöscher, die Erste Hilfe Box, das Epirb, die Signalmittel und unsere Rettungswesten. Zum Glück schaut er sich nirgends das Ablaufdatum an.

 

Tagliatelle mit Shrimps, Brokkoli in einer Rahm Sauce

 

Blöd wird es, als er in den Motorraum schaut. Ach du Schreck, da hat sich eine Olivenölflasche selbstständig gemacht und liegt jetzt in der Motorbilge. Er wartet bis wir diese Plastikflasche von ihrem Versteck befreien. Ferry unterschreibt und gibt seinen Stempel auf die Papiere. Alrisha’s Stempel kommt immer wieder gut an.

Sie stecken, wie auch die anderen ihre Getränke ein und verschwinden wieder mit dem Taxi. Taxi ist wie auf allen Inseln auf UKW Kanal 14 erreichbar und kostet hier 2 USD pro Person. Willkommen im Paradies.

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