Dschungel und endlich Affen

mir war nicht klar, dass es so viele Greifvögel im Dschungel gibt

 

In der Nacht der erste Regenschauer. Hoffentlich beginnt nicht schon jetzt die Regenzeit. Ein gutes Omelette stärkt uns für den Spaziergang am Vormittag durch den Dschungel.

 

 

braune, ungiftige Schlange

Es geht ein Stück den kleinen Fluss, Rio Cumaseba rauf. Ferry entdeckt eine braune Schlange am Flussufer. Wilsen fährt das Kanu in den Schlamm, so ankert man hier, und versucht die Schlange zu fangen. Leider habe ich wie immer das falsche Objektiv auf der Kamera, sie ist einfach zu weit weit weg. Ich wechsle das Objektiv und natürlich sucht sie das weite. Sie schwimmt wie ein Wiesel durch den Fluss und verschwindet im Geäst eines Toten Baumes. Wilsen versucht sie noch zu finden, einmal können wir sie noch kurz davonhuschen sehen.

einfach in den Schlamm fahren und ein Mascherl um einen Zweig

 

Weiter geht es Fluss aufwärts, bis zu dem Einstieg den wir bei unserem ersten Nachtgang hatten. Was tun wir uns mit Ankern an, einfach in den den Schlamm fahren, die Festmacherleine nehmen und mit einem Mascherl an einem Zweig festbinden.

 

 

Affen

 

Heute haben wir Glück und wir können Affen beobachten.

 

 

 

 

 

 

Es ist eine größere Familie, kleinerer Affen.

 

 

 

 

 

 

 

Wir stehen sicher 15 Minuten und versuchen sie immer wieder im Geäst zu finden.

 

 

 

Pilze, für einen Salat

 

An einem abgestorbenen Baumstamm wachsen beige Pilze, davon kann einen guten Salat machen. Es werden ein paar geerntet und in einem Blatt verstaut, das mit einem Stück Liane zu einem Päckchen zusammen gebunden wird.

 

 

 

Ein Stück weiter wächst ein Baum, wenn man die Rinde entfernt, die erste Schicht soll gut gegen Diabetes sein. Man kocht das Holzstück und trinkt den Tee.

 

 

 

ich glaub der war giftig

 

 

Wilsen hat sich vor 2 Tagen heißes Fett über die Hand geschüttet, Ferry hat ihn eine Brandsalbe drauf gegeben, aber da er auch im Fluss war, hat sich das entzündet. Inzwischen hat er auch leichtes Fieber, wir brechen die Wanderung ab. Waren es eh schon 2 1/2 Stunden.

 

 

 

Ferry reinigt und verbindet die Wunde neu. Am Nachmittag geht es ihm noch immer nicht besser. Er beschließt in die nächste Lodge (Treehouse) zu fahren, denn dort gibt es sehr wahrscheinlich einen Arzt oder Sanitäter. Das Treehouse ist für die gehobenere Schicht. Eine Nacht kostet da gleich mal 1000 Soles (300 USD). Vorteil für alle hier lebenden, es gibt immer einen Arzt oder zumindest einen Sanitäter.

Er macht sich sorgen, dass wir um unsere Programm umfallen. Wir sagen Gesundheit ist wichtiger! Außerdem, was machen wir wenn er uns mitten im Dschungel zusammen bricht?

Am Nachmittag regnet es wieder, die Regenzeit hat begonnen. Die Natur braucht es eh schon, wir nicht. So gesehen, war es nicht so schlimm den Nachmittag blau zu machen.

Die Wunde ist ok, er hat nur eine Spritze bekommen. Am Abend essen wir das erstmal alle, auch Clara gemeinsam und sitzen nachher noch beisammen.

Clara ist Diabetikerin (Insulin), so wie viele Menschen in diesem Land. Sie braucht pro Woche 1 kg Zucker, aber sie darf kein Bier trinken. Wir erklären ihr, dass das nicht besonders gut ist. Die Limonade die sie uns ab und zu gemacht hat, haben wir 1:7 mit Wasser verdünnt, sie trinkt das pur. Zucker gemessen wird alle 3-6 Wochen. Wenn sie sich zuviel Insulin spritzt kann sie Unterzucker bekommen, auch das wurde ihr nicht gesagt. Für uns unvorstellbar, die Menschen werden einfach nicht richtig aufgeklärt. Alles wird gezuckert, die süßen ausgepressten Früchte bekommen noch zusätzlich Zucker. 

Hier in der Lodge und auch im Urwald haben wir kein Internet. Die Berichte schreiben wir am Handy mit der Notizfunktion mit. In unseren Blog kommen sie wenn wir wieder Intenet haben.

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