Eastern Holandes Cays

Nur ein paar Seemeilen entfernt sind die Holandes Cays. Da wir momentan mehr Wolken als blauen Himmel haben, nutzen wir die Fahrt um Strom und Wasser zu machen. Somit kommt nur die Genua raus und wir motorsegeln mit 6 Knoten dahin. Da es ein “Am Wind” Kurs ist, kommt die Genua bald weg. Die Einfahrt ist tricky und innerhalb des Riffgürtels taucht auch immer wieder ein Riff auf. Schwert und Ruder sind oben und wir fahren teilweise über nur 1,4 Meter. Der Anker fällt hinter der Insel. Wir liegen zwar relativ ruhig, aber die Strömung ist enorm. Das Wasser ist zwar klar, aber es schwimmt doch einiger Zivilisationsmüll und auch Blätter im Wasser. Leider hat Ferry sich auf beiden Knien verletzt und inzwischen eitert es. Schwimm und Schnorchel verbot! Ich hab ihm immer gesagt, er braucht nicht so viel vor mir knien, aber er hört ja nicht auf mich. 😉 Er führt mich trotzdem zu einer kleinen Sandinsel, aber auch hier ist zurzeit die Strömung sehr stark. Des Weiteren will ich nicht alleine schnorcheln, macht nicht so viel Spaß. Fast alle Abende verbringen wir mit unseren österreichischen Freunden.

Eine halbe Seemeile weiter ist der sogenannte Swimmingpool und wir beschließen dort unsere Anker fallen zu lassen. Wir hoffen auf weniger Strömung und somit schnorcheln und baden direkt vom Schiff weg. Ups, da sind ja schon 10 Schiffe drinnen. Schnell fällt unser Anker und endlich ein Sprung ins warme Wasser. Wann war ich das letzte Mal schwimmen? Das war in Bonaire, Ist schon sehr lange her. Soviel zum Thema wir gehen nur schwimmen und schnorcheln und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.

Auf einmal schwimmt ein herrenloses Dinghi bei uns vorbei. Ich springe rein und versuche es zu Alrisha zu bringen. Auch hier erleichtert mir die Strömung das einfangen nicht, aber alles geht gut und wir hängen es bei uns an. Ferry ruft auf Kanal 16 und 74 nach “NOMAD”, aber keiner meldet sich. Aber bald spricht es sich im Ankerfeld herum und ein junger Amerikaner kommt und holt sein Dinghi. Ein kurzes Danke und weg ist er und er bleibt auch weg. Normalerweise gibt es als Danke ein Bier oder eine Flasche Wein. Aber nicht jeder hält sich an diese Kultur.

Wir fahren auf die Insel, obwohl uns gesagt wurde, du bezahlst dafür USD 3, natürlich pro Person. Wir landen am Strand und schon kommt der Besitzer der Insel und fragt uns ob wir was zum Rauchen mithaben. Wir sagen “No Drugs, no Cigarettes, no rhum and no beer, but we want a beer”. Das Eis ist gebrochen und wir bezahlen keinen Eintritt. Nachdem Bier spazieren wir um die Insel. Sie ist gepflegt, aber es liegt trotzdem Müll herum. Morgen wollen wir weiter nach Coco Bandero, wo wir auch Silvester verbringen werden.

via Amateurfunk, Winlink Netzwerk (Pactor 4 und Icom 802 SSB) vy 73 de OE3FWC/mm

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