Zeitig läutet der Wecker und schon um 08:00 können wir endlich die Leinen lösen. Nach fast einer Woche in Cartagena, dass wir mit putzen, einkaufen, werkeln und Stadt bummeln verbringen, gibt es endlich Ostwinde, die uns weiter Richtung Gibraltar treiben.
Schon bald ist das Vorsegel gesetzt und mit dem Spibaum fixiert. Vor dem Wind gleiten wir Richtung Almeria. Da es wider um die 100sm sind, gibt es in der Nacht wieder Wacheinteilung.
Um 4:30 wecke ich Ferry, denn wir stehen eine 1/2 Seemeile vor Almeria. Segeln wegräumen und alles zum Anlegen in der Marina vorbereiten. Leider ist die Marina in der Nacht nicht besetzt, so beschließen wir einfach vor der Marina zu ankern und schlafen zu gehen.
Um 09:00 rufen wir erneut die Marina und wir bekommen einen Platz. Der Seitenwind erschwert das Anlegen. Schnell wird noch alles aufgeklart und dann geht es in die Stadt. Wir wollen die Best erhaltene Araber Burg besichtigen.
Ein Bier, es ist heiß, sehr heiß heute und was fragt uns der nette Kellner, welches Tapa wir denn wollen. Denken uns naja, gute Verkaufs Strategie, einmal Fisch und einmal Fleisch. Warten auf die Rechnung und sind überrascht: 2 große Bier und zwei Tapas 7.50€. Es geht weiter zur Burg, heute leider geschlossen. Wir lassen uns einfach durch die Gassen treiben und genießen die Stadt. Eine traumhaft schöne Bar verleitet zum Verweilen. Bier und Wein und welche Tapas wollen wir dazu? Fisch und Fleisch und bei der zweiten Runden Meeressalat und zahlen tun wir 14,20€.
Beim weiter Strandeln hören wir Live Musik und schon sind wir mitten drin. Wir werden mitgerissen von den Klängen und der Lebhaftigkeit der Spanier. Durst: ein Bier oder Wein und eine Tapa – da kann man ja nicht betrunken werden, denn vorher ist man so satt, dass man sich kein Getränk mehr ordern traut.
Wir denken das wir das mit den Tapas durchschaut haben, überall wo Lampions oder Flaggen hängen gibt es Tapas, sonst keine.
Also müsste man ein Getränk ohne Tapa ergattern können – weit gefehlt – es hat aber auch nicht funktioniert.
Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind nicht mehr interessant.
Es ist das Leben und das Lebensgefühl dieser Stadt, dass wir heute erfahren dürfen.
Die Tapas, die wir hier quasi essen „mussten“ waren eine tolle Sache. Noch zu sagen wäre, dass wir sie uns schon auf der Costa Blanca gewünscht haben, aber nicht bekamen.
Wem es interessiert hier das Programm.