Manihi

nette gepflegte Hauptstraße und kleine Gärten

 

Da derzeit ein weiter segeln nicht zu empfehlen ist, wird das Dinghi wieder in den Dienst gestellt. Wir wollen in den Ort und uns ein bisschen die Füße vertreten. Manihi wird von den Seglern anscheinend nicht sehr beachtet, wir wollen wissen warum nicht.

 

es geht gemütlich zu

Dieses Atoll gehört zum Tuamotu Archipel und zur Untergruppe der König-Georg Inseln. Die Landfläche beträgt gerade mal 13 km² und die ovale Lagune erstreckt sich über 160 km². Es leben ca. 800 Einwohner auf diesem Archipel. Manihi liegt auf einem 2760 m hohen unterseeischen Berg, den „Ahe Seamount“. Auch ist die Lagune mit 100 Meter ziemlich tief. Es gibt einen Pass, den Tairapa Pass, in die Lagune.

 

Gemeinde

 

Die Infrastruktur ist nur wenig einem Tourismus angepasst. Es gibt eine Post, einen Bankomaten, ein paar kleine Läden, eine Snackbar, einen Bäcker, aber keine Restaurants oder Bars. Es soll aber ein Tauchrevier für Manta und Adlerrochen, sowie Grau und Hammerhaie sein.

 

Strandpromenade

 

 

Natürlich leben die Menschen auch hier von den schwarzen Perlen und es stehen noch einige Perlenfarmen in der Lagune.

 

 

 

 

eines, von 3 Hafenbecken

 

Vor dem Ort gibt es gleich 3 kleine Hafenbecken. Da es keine Klampen oder Befestigungsmöglichkeiten gibt, binde ich das Dinghi an den Laternenpfahl, der Heckanker hält es ab von der Pier.

 

 

ein weiteres Hafenbecken

Bei der Gemeinde ist heute viel los, denn es scheint, dass es hier eine Prüfung stattfindet. Viele Erwachsene sitzen auf Schulbänken und schwitzen über Aufgaben. Wir wollen sie nicht ablenken und spazieren weiter, kaufen uns ein Cola und fragen nach der Post. Wir kommen bei er Passage vorbei, jetzt ist sie nicht so ruhig und wenn ich mir das so ansehe, bekomme ich es mit der Angst zu tun. Da sind wir durch?

 

kleine Lagunen

 

Bei der Post fragen wir nach Ansichtskarten, aber hier haben wir kein Glück, so wie in Tikehao. Wir fragen ob wir in der Post sitzen und interneten dürfen. Natürlich! Dass der Fernseher läuft stört uns nicht, auch das der Raum klimatisiert ist, ist eine Wohltat, aber leider sperrt die Post um 12:00 zu.

 

endlich mal Mülltrennung

Wir trennen uns vom Internet und erkunden die Insel. Alles ist recht sauber, die Gärten sind klein, aber gepflegt. Auch sehen wir das erste Mal in FP Mülltrennung. Plastikflaschen, Plastik, Dosen und Glas werden getrennt. Jeder grüßt einem sehr freundlich. Ich denke mal jeder weiß wer wir sind, so groß ist ja das Motu nicht. Das Fahrrad ist das wichtigste Verkehrsmittel, aber wir finden auch zumindest 3 Autos, weit können sie hier jedoch nicht fahren.

Uns gefällt dieses Atoll, geht es hier noch ruhiger zu als auf Tikehao. Wir werden die nächsten Tage das Atoll erforschen.