Schon um 9:00 geht heute mein Anker hoch. Gleich wird mein Groß gesetzt, aber es klemmt. Es geht weder rauf noch runter. Brigitte versucht mit viel Kraft das Großsegel wieder zu bergen. Der Anker fällt erneut.
Ferry überlegt, warum auf einmal der Mastrutscher klemmt. Und auf einmal wird klar, wohin die Schraube gehört, die vor 3 Tagen in der Persenning lag. „Schnell“ ist die Koje zerlegt, haben sie ja schon Übung darin, eine Mutter und Beilagscheiben gefunden, das passende Werkzeug ausgekramt und beim montieren wird geflucht. Das ist nur ein Provisorium, hier muss eine andere Lösung her.
Alles wieder verstauen und dann kann der Anker wieder eingeholt werden. Die Ankerkette vertörnt, ist ja auch jetzt mehr Kette im Ankerkasten, hier muss jetzt Brigitte die Kette manuell verstauen. Problem auch erkannt und gelöst. Großsegel wieder hochziehen, geht wieder wie Butter.
Endlich Motor aus und Segeln. Achja, Winde aus Südost, Ziel eine Bucht nahe Ragoznika, Richtung Ostsüdost.
Aufeinmal ein Knall, nicht sofort können sie die Ursache finden, aber es ist mein Einfädler für das Großsegel am Baum. Ist ja schon eine Saison alt, kann ja brechen. 😉
Wir können Primosten anliegen, danach kreuzen. Da die Bucht auch gegen Süden offen ist, fällt der Anker erst vor Drvenik.
Insgesamt waren es ca. 50sm, davon 44 unter Segel.
Schöner neuer Bericht, leider werde ich noch immer nicht automatisch verständigt. Wir sind morgen nach Solta unterwegs.
Ferry wird sich das ansehen, wenn wir uns das nächste Mal sehen.