Es kommt anders – als man denkt

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letzter Blick nach GIB

Zeitig läutet der Wecker, gleich nach dem Kaffee noch das Verabschieden von Ulrich und Silvia von der SY Harmonie, von Martin haben wir uns schon gestern Abend verabschiedet. Dann geht es zum Waiting Pier wo wir aus der Marina auschecken. Noch schnell wird Alrisha vollgetankt und um 10:00 geht es im Slalom, die Stangen sind riesige Frachter vor Anker, aus der Bucht von Alcasia raus. Delphine verabschieden uns.

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ein Frachter verschwindet im Nebel

Kaum sind wir aus der Bucht, fehlt der vorhergesagte schwache Ost komplett und es weht bereits der moderate SW. Der sollte aber nicht mit 15-20kn blasen. Wir überlegen ob wir umkehren, beschließen aber die 8sm durch die Straße zu motoren, da die Wellen akzeptabel sind. Die Strömung raus, will nicht und nicht einsetzen. Haben wir uns vertan? Zwischendurch haben wir 2kn Gegenströmung, nur um gleich darauf wieder über einen Knoten mit uns haben. Da kenne sich einer aus.

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Tarifa voraus im Nebel

Die Küste von Marokko ist im Nebel, ein riesiger Frachter, verschwindet in der Nebelbank. Als wir Tarifa, den südlichsten Punkt vom europäischen Festland runden wollen, hüllt uns der Nebel voll ein. Die Sicht geht auf eine Schiffslänge zurück, wir beschließen im Hafen von Tarifa vor Anker zu gehen. Noch bevor wir in den Hafen fahren können, werden wir darauf aufmerksam gemacht, Ankern ist nur vor der Hafenmauer erlaubt.

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Abendstimmung in Tarifa

Inzwischen hat sich der Nebel wieder in die Straße verzogen und wir können unseren Anker hinter einer Ovni fallen lassen. So schnell der Nebel über uns gekommen ist, ist er auch wieder weg. Wir bleiben trotzdem. Morgen geht es hoffentlich mit der Strömung wieder weiter.

Ein Gedanke zu „Es kommt anders – als man denkt

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