Archiv der Kategorie: Uluru-Kata Tjuta Nationalpark

Uluru, Kata Tjuṯa und Atila

unser Auto für die nächsten 3 Tage

 

Ohne größere Probleme kommen wir in Alice Spring an. Unser Kia Sport wird zu einem Nissan Xtrail, den wir am Flughafen übernehmen können. Im Hotel angekommen, packe ich die wichtigsten Dinge, die wir für die nächsten 2-3 Tage benötigen ein. Der Rest unseres Gepäckes wandert in die Aufbewahrung.

 

 

Schnitzel mit Tunke – Grrr

Es ist heiß, die Luft steht und es hat über 40 Grad im Schatten. In der Info versuchen wir soviel Informationen wie mögliche über Uluru zu bekommen. Der Ort ist absolut ausgestorben und nach längerem Suchen finden wir die eine Pinte die offen hat. Ferry will unbedingt ein Hühnerschnitzel essen. Naja, das Schnitzel wäre nicht so schlecht gewesen, die Tunke auch, aber diese Sauce über dem Schnitzel?

 

 

roter Sand und niederes Gestrüpp soweit das Auge reicht

 

Morgen soll es 440 km weiter ins Outback gehen. Ursprünglich hatten wir eine geführte Tour über 3 Tage gebucht. Jetzt machen wir einiges in unserem Tempo und angepasst zur Verletzung von Ferry.

 

 

 

 

Rot und wieder rot

 

Wir buchen eine Abendveranstaltung für den 2. Tag mit Essen und Drohnenflug mit Sonnenuntergang vorm Ayers Rock (Uluru). Das lange Fahren hat uns müde gemacht, so geht es zeitig ins Bett.  Wir müssen morgen um 04:30 aufstehen, damit wir rechtzeitig beim Rock sind um den Sonnenaufgang miterleben zu können. Am Abend entlädt sich ein Unwetter genau über uns.

 

 

finster wie in einem Bärenarsch

 

Jetzt waren wir fast 3 Monate in Australien unterwegs und wir haben es vermieden in der Nacht zu fahren. Wir wollten immer soweit wie möglich Kollisionen mit Wildtieren vermeiden.

 

 

 

Morgendämmerung

 

 

Auf den Straßen fand man immer wieder viele tote Kängurus. Aber es gibt für alles ein erste Mal. Dementsprechend vorsichtig und vorausschauend fährt Ferry zum Rock. Wahrscheinlich war es noch zu finster, wir haben kein einziges Tier munter gesehen.

 

 

gleich kommt die Sonne raus

Sind wir froh nicht in der Hauptsaison hier zu sein, somit strömen nicht hunderte von Menschen zu dem Sonnenaufgangs Aussichtspunkt. Hier ist die Hauptsaison natürlich nicht im Hochsommer (bis 50 Grad im Schatten). Trotzdem sind es noch immer genug und was noch dazu kommt, sind die Massen an Fliegen, die einem ins Gesicht, in die Augen, Nasen- und Ohrenöffnungen fliegen.

 

 

und endlich ist sie da

 

Trotzdem es ist ein einzigartiger Sonnenaufgang und wenn man sich dann umdreht und die Sonne den Berg anstrahlt, beginnt er ganz langsam von unten nach oben rot zu leuchten. Kein Wunder dass dieser Berg heilig ist. Der Uluru ist etwa 3 km lang, bis zu 2 km breit und hat an der Basis einen Umfang von rund 9 km und besteht aus Sandstein der sich ca. 350 m über sein Umland erhebt.

 

der Uluru im Morgenlicht

 

 

Die Legenden, die Traumwelten und die Geschichte über diesen Inselberg sprengen den Beitrag, aber lest selbst.

 

 

 

Kata Tjuṯa, am Vormittag verliert er seine Farbe

 

Auch der Kata Tjuṯa, bedeutet „viele Köpfe“,  bekommt eine rötliche Färbung und ist auch vom Uluru aus sichtbar. Wir wollen auch ihn besuchen, aber vorher brauchen wir noch ein Frühstück. Als wir dort ankommen ist es bereits viel zu heiß, um an einen kurzen Ausflug zu denken. Wir geben uns mit dem Blick vom klimatisierten Auto aus zufrieden.

 

 

 

 

Wir schauen uns noch ein wenig in dem künstlich angelegten Yulara Ressort um. Machen ein Nickerchen und freuen uns schon auf die Abendvorstellung. Wir gönnen uns ein Bier um die Wartezeit zu überbrücken und um auch den Durst zu stillen.

 

 

 

 

Uluru, mit seinen Höhlen

Eine Stunde vor dem Treffpunkt wird unsere Veranstaltung wegen zu viel Wind abgesagt. Wir verstehen es nicht, da nur ein Lüftchen weht. Egal, wir beide haben bereits ein Bier getrunken und somit fahren wir auch nicht mehr mit dem Auto. Wenn wir das vorher gewusst hätten, hätte ich kein Bier getrunken und wir hätten zumindest den Sonnenuntergang beobachten können.

 

 

 

Atila oder Mount Connor

Leider geht es schon wieder zurück nach Alice Spring. Wir fahren durch die rote Steppe. Einzige höhere Erhebung ist der Tafelberg Mount Connor (Atila). Auch er reicht 300 m über die große Ebene hinaus und wird gerne mit dem Uluru verwechselt. Morgen geht es über Melbourne nach Christchurch (Neuseeland) – uns erwarten Temperaturen um die 20 Grad. Brrrr