Endlich können wir in Queenstown durch die Gassen schlendern. In nur 10 Minuten zu Fuß sind wir in der Stadt. Queenstown liegt am Lake Wakatipu, den drittgrößten Binnensee Neuseelands. Er hat eine Länge von 80 km und eine Fläche von 291 km². Im Vergleich dazu, der Neusiedlersee hat 316 km², davon sind mehr als die Hälfte Schilfgürtel.
Die Wassertemperatur des See liegt ganzjährig bei 10 Grad, nicht gerade einladend, aber wie entstand der See. Die Form des Sees stellt die ausgebrannten Umrisse des Riesen Matau dar. Ein Bursche wollte seine entführte Liebste befreien und zündete das Gestrüpp in Brand. Das Fett von Mataus Körper brannte so stark, dass es ein Loch in die Erde riss.
Das Wetter ist stabil und wir schlendern durch die Stadt, essen ein teures Churro (15 NZD) und sitzen später bei einem Bier in der Sonne.
Man sagt Queenstown sei teuer und sie haben recht. Es ist aber eine sehr lebendige Stadt.
Obwohl teuer gönnen wir uns ein Abendessen bei einem Mexikaner. Zum Apparativ gibt es echt scharfe Margarita für Ferry und für mich die traditionelle Version. Vorspeisen und Hauptspeise teilen wir uns. Der Tequila zum Abschluss ist Pflicht.
Am See rasen die Jetboote und bespaßen die Touristen. Überhaupt bietet die Stadt Action, wie Bungee Jumping, Heliskiing, ZIP Line oder Paragleiten an.
Als 1850 die ersten Briten kamen, war hier außer kleinen Maori Siedlungen nichts. Die Schafzüchter waren die ersten, dann fand man Gold am Shotover River und innerhalb eines Jahres wurde Queenstown zu einer Goldgräberstadt. Die Regierung bezeichnete die Siedlung „fit for a queen“, daraus wurde die „Stadt der Königin“, also Queenstown.







