Ich finde einen Hinweis, dass in Cowra ein Wettbewerb über das schönste weihnachtlich beleuchtete Haus stattfinden soll. Was denkt sich Brigitte, na da gibt es sicher viele schöne, kitschige Weihnachtsbeleuchtung. Schnecke! Nicht einmal die Mainstreet ist beleuchtet. Auch im Info Center können sie uns nur eine Handvoll Häuser sagen, die Weihnachtsschmuck haben. Wir sehen uns das noch unter tags an und sind total enttäuscht.
Direkt bei der Info gibt es auch einen kleinen Rosengarten. Der Duft der Rosen liegt in der Luft. So herrlich es auch duftet, wir wollen zum Japanese Garden.
Aber Cowra hat noch eine traurige Geschichte mit den Japanern. Hier war das größte Kriegsgefangenenlager des 2. Weltkrieges, vor allem mit vielen Japanern. Am 5.8.1944 kam es zu einem dramatischen Ausbruch von über 1000 japanischen Gefangenen. Mehr als 300 Japaner starben.
Zur Erinnerung an dieses Ereignisses wurde ein „Gedenk Japanese Garden“ errichtet. Heute dient er als Mahnmal und Symbol der Versöhnung mit Japan.
Der Garten erstreckt sich über 5 ha und wir genießen die Zeit in der wunderschönen Anlage, wobei die natürlichen Gegebenheiten wunderschön integriert wurden.
Wir finden einen Teich, mehrere Wasserfälle und alles ist gepflegt.
Es gibt sogar ein Teahouse, Bonsai House und einem Edo Cottage (klassisches japanisches Haus).
Wer sagt das Bonsais immer nur klein sein müssen.
Auch finden wir ein echt uriges Pub, hier gibt es endlich Weihnachtsschmuck in Hülle und Fülle. Man muss sich halt nur daran gewöhnen, dass der in Betrieb befindliche Ventilator neben dem Christbaum steht. Merry X-Mas!









