{"id":91417,"date":"2011-07-31T23:00:37","date_gmt":"2011-07-31T21:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/?p=91417"},"modified":"2021-08-31T05:42:11","modified_gmt":"2021-08-31T03:42:11","slug":"urlaub-in-dalmatien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/2011\/07\/31\/urlaub-in-dalmatien\/","title":{"rendered":"Urlaub in Dalmatien"},"content":{"rendered":"<p>Leider sind die Fotos einem Platten Crash zum Opfer gefallen.<\/p>\n<p>Wie versprochen kommen sie am Freitag zu mir. Und schon wieder ist Ihr Auto voll und was sehe ich da, sie bringen nun auch Bordfahrr\u00e4der mit. Am n\u00e4chsten Tag versuchen sie bei Michele zu kl\u00e4ren, wann sie mich endlich Kranen k\u00f6nnen und ich ein neues Unterwasserschiff bekommen kann. Leider ist es auch diesmal nicht m\u00f6glich, da man auf ein Ersatzteil warten muss. Also fahren wir schon am Samstag zu Mittag. Es geht mit &#8222;Diesel&#8220; Richtung UMAG. Wie ich h\u00f6re ist diesmal Ihr Ziel Dubrovnik. Bei der \u00dcberfahrt f\u00fchle ich mich verfolgt. Ein Italiener f\u00e4hrt mit meiner Schwester und ich bin gl\u00fccklich sie zu sehen. Lange dauert die Begegnung nicht, denn meine Eigner wollen rechtzeitig in UMAG beim Einklarieren sein. Das Einklarieren geh\u00f6rt schon zum Alltag, das Tanken geht flott und Ferry l\u00f6st noch schnell eine Fischerkarte. Hoffentlich gibt es diesmal mehr Gl\u00fcck beim Fischen. Endlich werden die Segel gesetzt und die Angel ausgeworfen. Leider verf\u00e4ngt sich die Angelschnur im Windi. Es geht bei n\u00f6rdlichen Winden bis unterhalb von NOVIGRAD. Mein Anker f\u00e4llt erst um 21:00.<\/p>\n<p>Heute stehen sie zeitig auf, sie wollen den Windi reparieren und mir wieder die leisen Rotorbl\u00e4tter montieren. Bei meiner Gro\u00dfbaum Persenning rei\u00dft immer wieder die Naht vom Rei\u00dfverschluss auf, also n\u00e4ht Brigitte wieder die Naht nach. Bald ist alles wieder verstaut und f\u00fcr das Ankerman\u00f6ver starten wir kurz den Motor und gleich darauf k\u00f6nnen wir bis zum Leuchtfeuer Porer kreuzen. In Poric h\u00e4lt der Anker beim 2. Versuch und dann gibt es Essen und sie fallen m\u00fcde in die Kojen.<\/p>\n<div id=\"attachment_91418\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Juli-2011-006.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-91418\" data-attachment-id=\"91418\" data-permalink=\"https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/2011\/07\/31\/urlaub-in-dalmatien\/juli-2011-006\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Juli-2011-006.jpg\" data-orig-size=\"1024,683\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;3.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 500D&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1309808941&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;21&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0025&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Juli 2011-006\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Juli-2011-006.jpg\" class=\"wp-image-91418 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Juli-2011-006-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Juli-2011-006-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Juli-2011-006-624x416.jpg 624w, https:\/\/blog.alrisha.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Juli-2011-006.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-91418\" class=\"wp-caption-text\">unser erster selbst gefangener Fisch<\/p><\/div>\n<p>Zeitig aufstehen sind sie jetzt schon gew\u00f6hnt und so geht es bereits um 08:30 Richtung Susak. Ich habe ja kein Problem mit der Kreuz, aber ich glaube den Beiden w\u00e4re es lieber, wenn es raumschots nach Susak ginge. Sie haben wieder beide Schleppangeln drau\u00dfen &#8211; Ferry glaubt einen Biss zu haben, aber es ist kein Druck auf der Leine, so l\u00e4sst er die Angel, Angel sein. Kurz vor Susak werden die Angeln eingeholt und auf einer h\u00e4ngt ein wundersch\u00f6ner Thunfisch der an Herzinfarkt gestorben ist. Sie entschuldigen sich bei ihm und in der Bucht wird er von Ferry geputzt und Brigitte schneidet 4 sch\u00f6ne Filets raus, was Ihnen 2 Abendessen beschert. In der Nacht beginnt es zu regnen und h\u00f6rt erst am n\u00e4chsten am fr\u00fchen Nachmittag auf.<\/p>\n<p>Meine Seewasserpumpe tropft und Ferry versucht sie unter murren und fluchen auszubauen. Die Schrauben sind so verrostet, dass er im Moment nichts machen kann, die Pumpe wird au\u00dfer Dienst gestellt. Am Nachmittag spazieren sie in die Altstadt, gehen auf ein Bier und g\u00f6nnen sich ein Essen. Sie kaufen noch Brot und verbringen den Abend mit mir.<\/p>\n<p>Wir segeln vor dem Wind bis zur S\u00fcdspitze von Premuda. Am Abend gibt es die restlichen Thunfischfilets.<\/p>\n<p>Eine Stadtbesichtigung ist f\u00fcr heute angesagt, aber vorerst m\u00fcssen sie mit Winden aus allen Richtungen und St\u00e4rken fertig werden. Sie bestellen \u00fcber Funk einen Liegeplatz in Zadar und in der engen Marina ist tats\u00e4chlich noch ein Platz frei. Sie bauen die Bordfahrr\u00e4der zusammen und schon sind sie weg. Es ist eine sch\u00f6ne alte Stadt, mit vielen verwinkelten Gassen.<\/p>\n<p>Am Vormittag werde ich noch vom Salz befreit und Brigitte erledigt noch die W\u00e4sche. Karten f\u00fcr den Nationalpark Kornati bekommen sie nicht. Unter Motor geht es nach Vrgada.<\/p>\n<p>Um endlich zu den Karten f\u00fcr den NP zu kommen, fahren sie nach Murter, wo sie kurz ankern, die Karten kaufen und ein schnelles Bier trinken. Nach dem Anker auf, geht bei leichten S\u00fcdwind weiter bis Kaprije. Da die Ankerwinde schon l\u00e4nger keinen freien Fall mehr macht, zerlegt und reinigt Brigitte die Ankerwinde und gleich die beiden Deckswinden.<\/p>\n<p>In der Nacht hei\u00dft es neu ankern, dabei entdecken wir, dass die Ladekontrollleuchte von der 2. Lichtmaschine leuchtet. Da der Keilriemen nicht rutscht, beschlie\u00dfen sie es einmal dabei zu belassen. Heute geht ein bisschen Segeln &#8211; wir kommen bis Primosten.<\/p>\n<p>Heute ist wieder Segeln angesagt, zwar m\u00fcssen wir immer wieder Halsen, aber wir kommen bis Solta. In der Bucht Sesula m\u00fcssen wir noch unser Abendessen schwer verdienen. Wir ankern 4-mal bis der Anker h\u00e4lt, bzw. die Kette lang genug ist. Nachdem wir vor Anker liegen kommen zwei Schlauchboote und bringen uns die Speisekarte ihrer beiden Restaurants. In einem Lokal g\u00e4be es Peka, wird aber erst ab 4 Personen gemacht und im anderen gibt es Muscheln und Scampi. Sie entscheiden sich f\u00fcr Muscheln und Scampi. Beides ist hervorragend. Beim Essen tratschen sie ein wenig mit einem deutschen Ehepaar. Beim zur\u00fcckrudern werden sie von einem \u00f6sterreichischen Schiff auf einen Drink eingeladen. Es ist eine nette Chartergruppe und sie machen eine Gegeneinladung &#8211; es wird sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Bei wenig Wind geht es weiter in die Sv. Klement Inseln. Die erste Bucht wo sie \u00dcbernachten wollen, will der Anker nicht und nicht halten. Nach dem 4. Versuch brechen sie ab und schauen sich die n\u00e4chste Bucht an. Hier k\u00f6nnen wir auf 20 Meter mit 60 Meter Kette ankern. Sie verbringen einen netten Abend bei mir, obwohl ihnen das Gas w\u00e4hrend des kochen ausgeht.<\/p>\n<p>Heute brauchen sie einen Hafen wo sie Gas bekommen, denn die neue Gasflasche braucht einen neuen Anschluss und hier fehlen ihnen leider ein paar Teile. So beschlie\u00dfen sie nach Stari Grad auf Hvar zu fahren. Doch bevor wir ablegen k\u00f6nnen besucht uns noch ein \u00d6sterreicher und befragt uns \u00fcber unser Schiff und \u00fcber unseren Ger\u00e4tetr\u00e4ger. Sie d\u00fcrfen mit seinem Schlauchboot und seinem 35 PS Au\u00dfenborder durch die Bucht gleiten. Sie begutachten auch sein Schiff, das mehr oder weniger ein Eigenbau ist. Danach geht es weiter nach Stari Grad teils unter Motor teils unter Segel. Auf der Fahrt nach Stari Grad sehen sie die Buchten wo sie fr\u00fcher bei Wolfgang getaucht haben und Schwelgen in Erinnerungen. In Stari Grad gehen wir an eine Boje und sie machen sich f\u00fcr die Stadtbesichtigung fertig. Die leere Gasflasche kommt mit. Bei der Information erfahren sie, dass die F\u00fcllstation 500 Meter entfernt ist und nur zwischen 10:00 und 12:00 offen hat. Sie spazieren trotzdem hin, damit sie morgen das Gesch\u00e4ft nicht suchen m\u00fcssen. Das Gesch\u00e4ft entpuppt sich als Wohnwagen mit einer abgesperrten Umz\u00e4unung. Nach einem Bier geht es mit dem Stadtf\u00fchrer durch die Altstadt. Sie gef\u00e4llt ihnen auf Anhieb. Sie beobachten wie ein Fischer in den Hafen kommt und wie die Leute bei ihm Schlange stehen. Am sp\u00e4teren Nachmittag suchen sie sich ein kleines Lokal. Sie finden ein tolles Lokal, lieb eingerichtet und super Essen, Ferry bekommt einen Topf Fischsuppe und danach gef\u00fcllte Tintenfische und er kann nicht alles aufessen, Brigitte isst Jakobsmuscheln und ein Brodetto (Fischgulasch) mit viel Fisch und es hat ausgezeichnet geschmeckt. Wohl gen\u00e4hrt kommen sie zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Gleich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck geht es mit dem Dingi in den Fischerhafen, wo sie zur Gasf\u00fcllstation gehen. Sie m\u00fcssen ein wenig warten, denn zuerst werden die Leute bedient die nur die Flaschen tauschen. Das Bef\u00fcllen der Gasflasche ist ein wenig eigenartig, er f\u00fcllt und dann l\u00e4sst er wieder Gas ab und das macht er 3-mal. Die neu bef\u00fcllte Gasflasche wird wieder montiert und wir machen uns zum Ablegen bereit. Trotzdem sie an einer Boje festgemacht haben kam keiner kassieren. Sie beschlie\u00dfen wieder Nord zu machen und so k\u00f6nnen wir bis Solta segeln. Auf Solta lassen wir in der Bucht von Stomorska den Anker auf 9m fallen. Ferry will Tauchen gehen, Brigitte hat aber Angst wegen ihrer Augentrombose. Ferry recherchiert und meint es ist besser nicht zu tauchen.<\/p>\n<p>Brigitte will wieder nach Trogir also kreuzen und reffen wir bis kurz vor die Altstadt. Ferry f\u00e4hrt einen Ankerplatz an und auf einmal f\u00e4hrt ein kleines Segelboot genau auf unseren Platz, wirft den Anker und meint such dir einen anderen Platz. Sie geben Schwert und Ruder rauf und ankern ein wenig entfernt auf 2m. Wir k\u00f6nnen noch beobachten wie eine gr\u00f6\u00dfere Jacht auch noch bei uns ankern will, aber leider ihres Tiefganges wegen das Vorhaben aufgeben muss. Sie fahren mit dem Dingi in die Altstadt und befestigen es bei einem Turm, es ist ein cooler Parkplatz. Die Altstadt hat sich zu einer gro\u00dfen Restaurantstadt entwickelt. \u00dcberall sind Tische aufgestellt, \u00fcberall kann man Essen. Trotz des vielf\u00e4ltigen Essenangebotes ist es schwierig das geeignete Lokal zu finden. Sie entschlie\u00dfen sich nach langer Diskussion in einem italienischen Lokal zu Essen. Sie bekommen selbstgemachte Pasta und es schmeckt ausgezeichnet. Danach gehen sie noch auf einem Cocktail, der zwar gut, aber sehr teuer war, naja wenn man unbedingt an der Hafenmole sitzen will muss man auch den Platz bezahlen.<\/p>\n<p>Heute brauchen wir etwas l\u00e4nger bis wir Anker auf gehen k\u00f6nnen. Sie setzten die Segel und kreuzen eine gute Stunde, da wir aber zwischen zwei Inseln durch m\u00fcssen und der Wind so genau aus der Richtung in die wir wollen kommt, r\u00e4umen sie die Genua weg und motoren bis kurz vor Rogoznika. Der Wind wird immer st\u00e4rker und es freut sie nicht mehr das alles gegenan zu motoren. Brigitte sucht die n\u00e4chste Bucht und rein geht es in die \u201eBorovica\u201c. Es ist eine lange, tiefe Bucht, aber sie wird immer schm\u00e4ler. Wir versuchen den Anker zu werfen, aber auch beim 2. Versuch h\u00e4lt er nicht. Ein netter Deutscher meint, wir sollen den Anker bei ihm hinten werfen und neben ihm mit Landleinen festmachen. Gesagt getan, sein Sohn hilft uns noch eine Landleine auszubringen, da wir noch das Dingi am Ger\u00e4tetr\u00e4ger h\u00e4ngen haben. Es ist eine traumhafte Bucht. Wir bringen noch eine zweite Landleine aus und ab geht es zum Schnorcheln. Leider gibt es nicht allzu viele Fische in der Bucht. Sp\u00e4ter kommt noch eine deutsche Chartercrew und fragt ob er sich neben den Deutschen legen darf. Abgesehen davon dass er sich auf die Kleine 31 Fu\u00df Yacht drauflegt, sagt der Skipper als er schon in der Parkposition ist \u201eAnker fallen\u201c. Zum Gl\u00fcck bekommt er sofort mit dass das ein v\u00f6lliger Bl\u00f6dsinn ist, den er da gemacht hat und geht Anker auf und ward nicht mehr gesehen. Unser Deutscher Nachbar sagte die ganze Zeit nichts \u2013 echt cool. Sp\u00e4ter gegen Abend kommt noch eine 54 Fu\u00df Jacht und der will sich vor den Deutschen legen, was er auch tut, und sperrt somit die kleine Jacht ein. Die 54er mit den Skipper, der ein T-Shirt mit 55 an hat, meint wenn sie in der Fr\u00fch weg wollen, f\u00e4hrt er nat\u00fcrlich weg. Sie gehen nochmals schnorcheln und kontrollieren die Anker, da sie nicht sicher sind, ob sein Anker nicht \u00fcber meinen liegt. Alles ist OK bis auf den Anker von der 54er, der liegt n\u00e4mlich einfach nur so am Grund herum. Unser Nachbar macht den 54er ob dieser Tatsache aufmerksam und ohne zu murren ankert er neu. Am Abend als Ruhe eingekehrt ist, wird es ein sch\u00f6ner Abend.<\/p>\n<p>Eigentlich wollten sie noch einen weiteren Tag in der sch\u00f6nen Bucht verbringen, aber ihnen l\u00e4uft sch\u00f6n langsam die Zeit davon. Also hei\u00dft es Anker auf und mit sch\u00f6nen Segelwind Richtung Sibenik. Bis vor die Einfahrt k\u00f6nnen wir segeln. Wir versuchen zwar noch im Fluss zu segeln, aber der Wind ist so stark drehend, dass wir den Fluss und \u00fcber den See motoren. Sie wollen nicht in die Marina und so beschlie\u00dfen sie kurz vor der Br\u00fccke bei einer Konoba an eine Muring zu gehen. Sie bekommen einen sch\u00f6nen Tisch am Wasser und sie geben sich dem Essen hin. Als Vorspeise gibt es Jakobsmuscheln und als Hauptspeise einen viel zu gro\u00dfen Fisch, aber beides mundete sehr gut. Den Rest des Fisches nehmen sie mit und Ferry macht daraus eine Fischsuppe, die auch hervorragend war.<\/p>\n<p>Heute stehen sie zeitig auf, machen das Dingi startklar und auf geht es nach Skradin. Sie parken das Dingi und gehen zum F\u00e4hrboot. Neben uns sitzen echte Wiener, sie meinen das die Ankerlieger alles Schnorrer sind \u2013 naja die wissen nicht was man hier f\u00fcr einen Liegeplatz bezahlt. Dort angekommen kaufen sie eine Eintrittskarte und spazieren langsam zur Mittelstation. Sie g\u00f6nnen sich ein Bier und besichtigen alle Ausstellungen. Die Menschen werden immer mehr und um ein Foto zu machen muss man sich aus der Queue ausreihen und dann wieder warten bis es ein Menschenloch gibt. Es ist entt\u00e4uschend, denn die Natur kann man mit so vielen Leuten nicht mehr genie\u00dfen. Mit der F\u00e4hre geht es zur\u00fcck nach Skradin, dort kaufen sie noch ein wenig ein und genie\u00dfen danach das Bier. Am fr\u00fchen Nachmittag sind sie wieder bei mir und da es schon zu sp\u00e4t zum Auslaufen ist, beschlie\u00dfen sie eine weitere Nacht zu bleiben. Sie gehen auf Sprotten und einen Oktobussalat und genie\u00dfen den Schatten. Heute geht es zeitig ins Bett, denn morgen wollen sie zeitig rausfahren.<\/p>\n<p>Heute lassen wir schon um 09:20 die Mooring fallen und motoren Richtung Vodice. Wir k\u00f6nnen kurz segeln, jedoch nimmt der Wind stetig zu. Ferry will in Vodice tanken. Wir fahren zur Tankstelle, aber sie trauen sich nicht dort anzulegen, denn dort steht auflandiger Wind. Sie beschlie\u00dfen vor Tribunj den Anker zu werfen und wollen am sp\u00e4ten Nachmittag mit dem Dingi nach Tribunj fahren. Ferry macht ein Mittagessen und da der Wind immer mehr zulegt, beschlie\u00dfen sie in die Marina zu fahren. Ferry fragt \u00fcber Funk, ob es noch einen Liegeplatz gibt und schon gehen wir Anker auf. Das Anlegeman\u00f6ver geht trotz des starken Windes sehr gut. Nachdem wir hier Wasser und Strom haben, beginnt Brigitte sofort mit dem waschen, es werden insgesamt 3 Waschmaschinen. Sie gehen auf einen Drink und dann in die Altstadt. Sie beschlie\u00dfen heute eine Pizza zu essen. Nach einem ausgezeichneten Eis geht es zur\u00fcck zum Schiff.<\/p>\n<p>In der Nacht tobte der Wind und ich war froh in einer Marina zu liegen. Am Vormittag reinigen sie mich noch. Da um 13:00 noch immer starker Wind (5-6 Bft) vorherrscht, beschlie\u00dfen sie noch einen weiteren Tag in der Marina zu bleiben. Gegen 13:30 werden sie gefragt ob sie noch eine Nacht bleiben wollen, wenn ja m\u00fcssen wir uns auf einen anderen Liegeplatz verholen. Da sie sich dieses Man\u00f6ver bei so viel Wind nicht alleine zutrauen, helfen uns zwei Marriners beim ab- und anlegen. Brigitte wird von den M\u00e4nnern ins Cockpit verbannt, wobei sie die beiden beaufsichtigt, was nicht schlecht war, denn einer wollte den Festmacher \u00fcber der Reling belegen. Ferry legt ab und holt zum Anlegen weit aus, der eine Helfer glaubt, das Ferry einen falschen Liegeplatz anf\u00e4hrt. Er gibt ihm aber zu verstehen dass wir kein Bugstrahlruder haben und das schon in Ordnung sei. Das Anlegeman\u00f6ver funktioniert gut und wir k\u00f6nnen beruhigt eine weitere Nacht verbringen. Wie zum Hohn h\u00f6rt der Wind eine halbe Stunde sp\u00e4ter auf zu kacheln. Brigitte w\u00e4scht noch eine Waschmaschine und beginnt die Genua und Spiwinschen zu reinigen. Am Abend spazieren sie nochmals in die Altstadt, sie wollen heute essen gehen. Sie finden ein tolles Lokal mit Blick auf Tribunj und das Meer und das Essen ist hervorragend.<\/p>\n<p>Heute soll es endlich in die Kornaten gehen. Wir haben wundersch\u00f6nen Wind, leider wieder gegenan, also kreuzen wir bis zur Einfahrt in die Kornaten. In den Kornaten wird dann der Motor gestartet und wir legen in Vrulje bei Ivo mit 2 Muringleinen und 2 Landleinen an. Nach einem Bier suchen sie sich einen Fisch f\u00fcrs Abendessen aus und dann klettern sie den Berg hinauf. Es ist wie immer ein toller Ausblick \u00fcber die Kornaten. Sie sitzen direkt an der Pier und genie\u00dfen unseren bisher besten Fisch. Ivo verkauft nur selbst gefangenen Fisch, dementsprechend klein ist die Auswahl, daf\u00fcr aber super. Sie genie\u00dfen den Sonnenuntergang.<\/p>\n<p>Wir motoren aus den Kornaten. Bei der Engstelle kommen Brigitte 2 Schiffe entgegen und sie muss warten bis die Engstelle frei ist. Auch die Gendarmerie die hinter ihr ist muss warten. Danach k\u00f6nnen wir Segel setzen. Eigentlich wollten sie weiter, aber es ist schon sp\u00e4t und so starten sie den Motor. In Ugljan h\u00e4lt der Anker erst beim 2. Versuch.<\/p>\n<p>Schon um 07:00 hei\u00dft es heute Anker auf. Kaum sind wir drau\u00dfen sehen wir eine schwarze Gewitterfront. Die Walze bewegt sich immer n\u00e4her zu mir. Sie starten den Motor und k\u00f6nnen gerade noch die Genua bergen, das Gro\u00df bekommen sie nur mehr m\u00fchselig herunter. Ein Regenschauer geht \u00fcber uns herab, sodass sie gerade noch meinen Bug sehen k\u00f6nnen. Und das ist noch nicht genug, auf einmal werden wir noch mit Hagelk\u00f6rnern beschossen. Nach dem der Regen weniger wurde setzen sie wieder die Genua. Bei Wind mit 3-4 Bft und nur der Genua kommen wir flott voran. Brigitte macht ein Sektfr\u00fchst\u00fcck mit Kaviar, heute ist ihr Namenstag. Sie wollen heute nach Rovenska auf Tr\u00fcffel gehen. Zeitig am Nachmittag k\u00f6nnen wir an die Pier gehen. Heute hilft uns keiner beim Anlegen, obwohl uns einige zuschauen. Brigitte springt an Land und \u00fcbergibt Ferry die Muring. Es war ein tolles Anlegeman\u00f6ver. Nachdem sie klar Schiff gemacht haben, reservieren sie einen Tisch und gehen nach Veli Losinj. Nachdem sie wieder bei mir sind, fangen sie ein Gespr\u00e4ch mit einem anderen Bootsbesitzer an. Dann kommt der Hafenmeister und meint f\u00fcr heute ist Bora angesagt und der Liegeplatz ist nicht Bora gesch\u00fctzt. Sie erfahren, dass vor einigen Tagen ein Schiff einen Totalverlust erlitt und weitere zwei besch\u00e4digte. Das Boot wurde durch den Schwell auf die Pier gehoben, eine Leine kam in den Propeller und so konnte das Schiff nicht mehr man\u00f6vrieren und wurde zum Spielball der Wellen. Aufgrund dieser Warnung m\u00fcssen wir heute nicht bezahlen und die beiden werden mit einem wachsamen Ohr schlafen. Am Abend gibt es Tr\u00fcffeln satt: Thunfischcarpaccio mit Tr\u00fcffeln und Ravioli mit Tr\u00fcffel. Die Nacht verl\u00e4uft ruhig.<\/p>\n<p>Unser Ziel ist heute nur 7sm entfernt. Wir runden im S\u00fcden die Insel Losinj und wollen in die Bucht Balvanida, aber die westlichen Winde und der Schwell zwingen uns in die n\u00e4chste Bucht zu fahren. Hier gibt es Bojen und da die Bucht sehr klein ist, macht man vor Bug und Heck an einer Boje fest. Da sehr starker Seitenwind vorherrscht, k\u00e4mpfen die beiden mit dem Anlegen. Endlich h\u00e4ngen wir an beiden Bojen, da kommt der Aufseher und meint wir sollen uns umdrehen. Bei diesem Man\u00f6ver hilft er uns und danach bestellen sie telefonisch einen Tisch und ein Lamm Beka beim Wirt. Als sie am Abend zum Essen gehen wollen, regnet es in Str\u00f6men. Da sie aber bestellt haben ziehen sie sich die \u00d6ljacken an und fahren mit dem Dingi zu einer Anlegestelle. Von dort spazieren sie durch den Wald zur Konoba. Dort treffen wir unsere deutschen Nachbarn und sie setzten sich zusammen. Es wird ein netter Abend. Gemeinsam gehen sie zur\u00fcck und bringen unsere Nachbarn heil zur\u00fcck. Sie sitzen noch bei ein, zwei Gl\u00e4sern Wein bei mir zusammen und dann hei\u00dft es aber ab in die Kojen, denn morgen gibt es Fr\u00fchst\u00fcck bei Hans und Agnes.<\/p>\n<p>Relativ sp\u00e4t fr\u00fchst\u00fccken sie bei Hans und Agnes. Sie besichtigen ihr Motorboot, aber f\u00fcr den Preis finden sie, ist es nicht toll verarbeitet. Da es schon mittags ist, beschlie\u00dfen sie noch eine Nacht in der Bucht zu bleiben. Sie verabreden sich mit Hans und Agnes wieder gemeinsam Abend zu essen. Heute regnet es nicht und so k\u00f6nnen sie den Spaziergang genie\u00dfen. Die Steaks sind sehr gut und viel. Da sie nicht alles wegessen k\u00f6nnen, lassen sie sich den Rest einpacken. Das Fleisch wird sp\u00e4ter in einem Suppentopf landen.<\/p>\n<p>F\u00fcr heute haben sie sich ausgemacht, dass sie sich mit Wolfgang und Sonja (Spirit of Freedom aus Aquileia) treffen wollen. Sie vereinbaren auf Unije in der Bucht Vognisca zu treffen. Sie lassen den Anker auf 9m fallen. Eine Stunde sp\u00e4ter lassen Wolfgang und Sonja den Anker neben uns fallen. Sie laden die beiden auf ein oder mehrere Gl\u00e4ser Prosecco bzw. Wei\u00dfbier ein. Nach 2 Stunden verabschieden sie sich kurz, nur damit Ferry kochen kann und Wolfgang endlich sein Dingi in Dienst stellen kann. Ferry kocht zweierlei Spagetti und danach wird gequatscht und gequatscht. Erst nach 02:00 werden die Kerzen ausgeblasen.<\/p>\n<p>Obwohl wir heute eine weite Strecke vor uns haben, kommen wir erst um 11:00 weg. Wir k\u00f6nnen bis vor Pommer segeln, dann wird der Wind immer weniger und sie m\u00fcssen den Motor starten. Erst um 21:00 k\u00f6nnen wir den Anker in der Bucht von Rovinj fallen lassen. Leider ist die Bucht schon ziemlich voll und Ferry quetscht mich in eine kleine L\u00fccke. Schnell noch was Essen und ab in die Kojen. Brigitte und Ferry schlafen recht unruhig, da es immer wieder B\u00f6en gibt und der Wind st\u00e4ndig dreht. Aber der Anker h\u00e4lt und die Kette ist um keinen Meter zu lang.<\/p>\n<p>Heute ist kreuzen nach Sicht angesagt und es ist nicht nur kreuzen, auch ein Regenschauer erwischt uns. Aber wir kommen fast bis nach Umag. Die letzten 5sm motoren wir, denn sie wollen endlich im Stadthafen festmachen. Gleich nach dem Anlegen machen sie sich f\u00fcr den Landgang fertig. Sie gehen auf ein Bier in die Pizzeria und beschlie\u00dfen gleich dort eine Pizza zu essen.<\/p>\n<p>Sie f\u00fcllen noch den Reservekanister in den Tank und dann fahren wir noch zur Tankstelle. Danach verholen wir uns an den Zollsteg und Ferry klariert innerhalb von 15 Minuten aus. Da heute kein Wind ist, motoren sie bis Aquileia. In Aquileia angekommen, k\u00f6nnen wir nicht auf unserem Liegeplatz, da dort ein kleines Motorboot liegt. Willi ist zum Gl\u00fcck da und verlegt das Motorboot. Sie beginnen mit dem zusammenr\u00e4umen. Nat\u00fcrlich darf ein Schw\u00e4tzchen mit Willi nicht fehlen. Brigitte beginnt mit dem W\u00e4sche waschen.<\/p>\n<p>Heute ist ihr letzter Tag und sie r\u00e4umen zusammen. Ferry beginnt die Seewasserpumpe auszubauen und Brigitte zieht die Bettw\u00e4sche ab. Irgendwie geht heute alles ein wenig langsam von statten. Trotzdem darf ein wenig chillen nicht fehlen.<\/p>\n<p>Leider ist ihr Urlaub wieder zu Ende, die Ventile werden geschlossen, der Strom abgedreht, die Luken dicht gemacht und das Schiff versperrt. Brigitte werde ich erst im Oktober wiedersehen. Ferry wird versuchen Michi und Karin zum Segeln in der Woche vom 15.08. zu \u00fcberreden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leider sind die Fotos einem Platten Crash zum Opfer gefallen. Wie versprochen kommen sie am Freitag zu mir. Und schon wieder ist Ihr Auto voll und was sehe ich da, sie bringen nun auch Bordfahrr\u00e4der mit. 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